Nagelsmann erklärt Urbig-Nominierung: Leistung und Bayern-Verbindung als Schlüssel
Nagelsmann: Darum ist Urbig im DFB-Kader

Erstberufung für Bayern-Talent Urbig: Nagelsmann lobt psychische Stabilität

Jonas Urbig hat seine erste Nominierung für die deutsche Fußballnationalmannschaft erhalten. Der 22-jährige Torwart des FC Bayern München wird in den kommenden Länderspielen gegen die Schweiz und Ghana im DFB-Kader stehen und könnte damit sein Debüt im Nationaltrikot feiern. Bundestrainer Julian Nagelsmann begründete die Berufung des jungen Keepers ausführlich bei der Kaderbekanntgabe am Donnerstag.

Nagelsmann schwärmt von Urbigs mentaler Stärke

„Er hat für sein Alter eine extrem gute psychische Stabilität bewiesen“, erklärte der 38-jährige Bundestrainer mit spürbarer Begeisterung. „Kam in vielen Spielen rein und hat sofort performt.“ Nagelsmann betonte besonders Urbigs Fähigkeit, auch in schwierigen Situationen herausragende Leistungen zu zeigen: „Wenn du als Torwart in jedem Spiel zehn Bälle halten musst, hast du schon oft einen ganz guten Rhythmus. Bei ihm ist es dann oft so gewesen: Er kam rein in einer totalen Dominanz und hat ein, zwei Aktionen aus der kalten Hose, die er extrem gut bewältigt.“

Der Nationaltrainer ging sogar noch einen Schritt weiter in seiner Lobeshymne: Urbig sei „ein sehr, sehr guter Fußballer“ – ein Kompliment, das Torhütern nicht alltäglich zuteilwird. In der aktuellen Saison konnte der junge Keeper bereits 13 Einsätze für den FC Bayern München verbuchen, darunter auch im prestigeträchtigen Champions-League-Spiel gegen Atalanta Bergamo. Mehrmals wurde er während laufender Partien für Stammkeeper Manuel Neuer eingewechselt und meisterte diese Herausforderungen souverän.

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Bayern-Verbindung als zusätzlicher Pluspunkt

Doch nicht nur die individuellen Leistungen überzeugten Nagelsmann von Urbigs Eignung für die Nationalmannschaft. „Er hat natürlich eine super Verbindung zu vielen Spielern“, erläuterte der Bundestrainer. „Er kennt viele aus der U-Nationalmannschaft, er kennt diesen großen Bayern-Block, was sehr viel Wert für uns bringt, weil sie einfach eine gute Verbindung zueinander haben.“

Mit Urbigs Nominierung verstärkt sich die Bayern-Achse im DFB-Team weiter – insgesamt stehen nun sieben Spieler des Rekordmeisters im Kader. Diese vertrauten Verbindungen könnten sich im Mannschaftsgefüge als wertvoller Vorteil erweisen. Nagelsmann betonte zudem, dass er durch Gespräche mit Bayern-Coach Vincent Kompany genau wisse, welchen großen Wert Urbig auch im täglichen Vereinsleben habe.

Perspektive und Trainingsfleiß überzeugen

Der junge Torhüter habe „einfach extrem Bock auf Training“, meinte Nagelsmann weiter. Diese Einstellung kombiniert mit seinem Talent mache Urbig zu einem besonders vielversprechenden Kandidaten für die Zukunft der Nationalmannschaft. Für die Berufung sprächen viele Punkte, unter anderem „eine große Perspektive, wenn alles so weiter verläuft“.

Während Urbig seine Chance erhält, mussten andere Torhüter wie Finn Dahmen und Noah Atubolu diesmal außen vor bleiben. Nagelsmann nahm jedoch möglicher Kritik an dieser Entscheidung sofort den Wind aus den Segeln: „Die Torwart-Thematik ist maximal entspannt. Selbst wenn da drei ausfallen, haben wir noch drei Top-Torhüter dabei. Also da brauchen wir uns keine Sorgen machen.“

Die Nominierung markiert einen wichtigen Meilenstein in der Karriere des jungen Bayern-Talents, der nun die Möglichkeit hat, sein Können auch auf internationaler Bühne unter Beweis zu stellen. Urbigs Entwicklung wird mit Spannung verfolgt werden – sowohl von den Verantwortlichen des DFB als auch von den Fans der Nationalmannschaft.

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