Früher Anstoß: Nagelsmann begrüßt das Mittagsspiel in Houston
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft um Kapitän Joshua Kimmich ist ungewohnte Anstoßzeiten gewohnt – doch das erste WM-Spiel heute um 12 Uhr Ortszeit (19 Uhr MESZ) gegen Curaçao im NRG Stadium von Houston bringt eine besondere Herausforderung mit sich. Bundestrainer Julian Nagelsmann sieht dem frühen Beginn jedoch positiv entgegen. „Ich freue mich drauf, dass es sehr früh losgeht, dass wir nicht so einen langen Tag im Hotel haben und schnell auf den Platz kommen“, erklärte er vor der Partie.
Der Tagesablauf der DFB-Kicker beginnt entsprechend früher. „Der Tag beginnt ein bisschen früher“, so Nagelsmann. Dennoch könnten die Spieler ausreichend schlafen, um ausgeruht zu sein. Das Frühstück ist für 8.30 Uhr angesetzt, gefolgt von einer kurzen Aktivierung im Teamhotel und einem Spaziergang. Nach dem „Prematch-Meal“ und der letzten Besprechung um 9.55 Uhr geht es mit dem Mannschaftsbus zum Stadion.
Klimatisiertes Stadion als Trumpf
Nagelsmann hätte die frühe Anstoßzeit wohl kritischer gesehen, wenn das Spiel nicht unter dem geschlossenen Dach der 68.777 Zuschauer fassenden Football-Arena der Houston Texans stattfinden würde. Bei Außentemperaturen von über 30 Grad Celsius bietet das Stadion ideale Bedingungen. „Es ist ein schönes, ein tolles Stadion mit den großen Bildschirmen und mit perfekten Temperaturen bei den Wetterbedingungen“, lobte der Bundestrainer die Arena.
Kurze Wege und Polizei-Eskorte
Ein weiterer Vorteil sei die Nähe des Teamhotels zum Stadion. „Wir haben ein Hotel, das sehr nah am Stadion ist. Es ist toll organisiert, wir haben eine Polizei-Eskorte, haben keine langen Anfangszeiten“, berichtete Nagelsmann. Die meisten Besprechungen habe man bereits in Winston-Salem abgehalten, auch wegen der Zeitverschiebung. Grundsätzlich sei ein früher Spielbeginn angenehmer, da man nicht stundenlang im Hotel warten müsse. „Wenn du oft abends spielst und zehn Stunden im Hotel rumhängst, bis das Spiel losgeht, ist das nicht immer super förderlich für die Spannung“, so der Bundestrainer.
Mit einem Augenzwinkern fügte Nagelsmann hinzu: „Wir haben noch ein paar Junge dabei, die vor nicht allzu langer Zeit noch bei den Junioren um 11.00 Uhr gespielt haben sonntags.“ Die Umstellung auf die frühe Anstoßzeit scheint also kein Problem zu sein.



