Neuenkirchens Fußballer wollen weiter in der Landesklasse-Spitze mitmischen
Neuenkirchens Fußballer in Landesklasse-Spitze

Neuenkirchens Fußballer wollen weiter in der Landesklasse-Spitze mitmischen

Die Fußballvereine der Region stehen derzeit vor besonderen Herausforderungen. Vereiste und schneebedeckte Plätze machen seit Wochen ein regelmäßiges Training nahezu unmöglich. Davon sind auch die beiden Landesklasse-Vereine SV Jahn Neuenkirchen und SV Burg Stargard betroffen, die nun eine Zwischenbilanz ihrer bisherigen Saison ziehen.

Positive Bilanz für den SV Jahn Neuenkirchen

Der SV Jahn Neuenkirchen kann auf eine erfolgreiche Hinrunde zurückblicken. Mit Platz fünf in der Tabelle und 23 Punkten hat sich das Team einen respektablen Platz in der Landesklasse II gesichert. Trainer Ronny Saß zeigt sich mit der Leistung seiner Mannschaft sehr zufrieden, insbesondere in der Offensive. „Mit der Hinrunde bin ich sehr zufrieden. Vor allem in der Offensive hat die Mannschaft überzeugt. Hinter Spitzenreiter Torgelow-Ueckermünde, der 61 Tore erzielte, waren wir mit 44 Treffern das erfolgreichste Team“, erklärt Saß. Ein besonderer Erfolg ist der Torjäger Florian Bochskanl, der bereits 14 Tore erzielt hat.

Dennoch gibt es auch Verbesserungspotenzial. „In der Chancenverwertung haben wir geschludert. Auch im Spielaufbau müssen wir in der Rückrunde noch zulegen“, räumt der Trainer ein. Das Ziel für die Rückrunde ist klar: Die Mannschaft will im oberen Tabellendrittel mitmischen. Ein Heimsieg zum Rückrundenstart gegen Reinkenhagen soll dafür den Grundstein legen. Verstärkt wird der Kader durch Mittelfeldspieler Tommy Schwalb, der früher bereits für den 1. FC Neubrandenburg aktiv war.

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Herausforderungen für den SV Burg Stargard

Der Aufsteiger SV Burg Stargard hatte in der Hinrunde mit zahlreichen personellen Problemen zu kämpfen. Aktuell befindet sich das Team mit 11 Punkten auf einem Relegationsplatz, doch der Abstand zu den Abstiegsplätzen beträgt fünf Zähler. Trainer Dirk Siemann sieht dennoch Chancen, sich dem Mittelfeld anzunähern, da der Achtplatzierte Penkun mit 14 Punkten in Reichweite liegt.

„Auf eigenem Platz haben wir unsere Hausaufgaben gemacht. Vor den eigenen Fans hat die Mannschaft die Erwartungen erfüllt. Gescheitert an einer besseren Bilanz sind wir an unserer eklatanten Auswärtsschwäche“, analysiert Siemann. Hinzu kamen Verletzungsprobleme, die das Team über Wochen belasteten. Teilweise fehlten an Spieltagen bis zu zehn Spieler, und der Abgang erfahrener Fußballer musste verkraftet werden.

Die aktuellen Wetterbedingungen nimmt Siemann gelassen. „Wir müssen mit dem Wetter leben. Seit den letzten Wochen halten wir uns mit Training in der Halle fit“, sagt er. Bevor am 7. März der Punkteinsatz beim SV Gützkow ansteht, steht am 28. Februar noch ein Nachholspiel beim Penkuner SV Rot-Weiß auf dem Plan. Ob dieses Spiel tatsächlich stattfinden kann, hängt jedoch maßgeblich von den Wetterbedingungen ab.

Ausblick auf die Rückrunde

Beide Vereine blicken mit gemischten Gefühlen auf die anstehende Rückrunde. Während Neuenkirchen das Ziel verfolgt, in der Spitzengruppe mitzuhalten, muss Burg Stargard vor allem die Auswärtsschwäche überwinden und personelle Engpässe ausgleichen. Die widrigen Wetterbedingungen bleiben dabei ein unsicherer Faktor, der die Planungen beider Teams beeinflusst.

Die kommenden Wochen werden zeigen, ob der SV Jahn Neuenkirchen seine offensive Stärke weiter ausbauen und der SV Burg Stargard den Anschluss an das Mittelfeld schaffen kann. Die Fußballfans in der Region dürfen gespannt sein, wie sich die Landesklasse II in der Rückrunde entwickeln wird.

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