Neymars WM-Traum droht zu platzen: Keine Nominierung für entscheidende Testspiele
Die Fußball-Weltmeisterschaft 2026 könnte erstmals seit vielen Jahren ohne den brasilianischen Superstar Neymar stattfinden. Nationaltrainer Carlo Ancelotti hat den 34-jährigen Stürmer nicht in seinen Kader für die beiden letzten wichtigen Testspiele vor der WM berufen. Diese Entscheidung lässt Neymars Chancen auf eine WM-Teilnahme dramatisch schwinden.
Letzte Härtetests ohne den teuersten Spieler der Welt
Brasilien reist Ende März zu zwei entscheidenden Länderspielen in die USA, wo das Team am 26. März gegen Frankreich und am 31. März gegen Kroatien antreten wird. Diese Begegnungen gelten als letzte wichtige Prüfungen vor der endgültigen Kaderbekanntgabe für die Weltmeisterschaft. Neymars Abwesenheit bei diesen Spielen sendet ein klares Signal über seine aktuellen Perspektiven im Nationalteam.
Der noch immer als teuerster Fußballer der Welt geltende Stürmer bestritt sein letztes von insgesamt 128 Länderspielen für den Rekordweltmeister vor zweieinhalb Jahren. Im Oktober 2023 erlitt Neymar während der WM-Qualifikation gegen Uruguay einen schweren Kreuzbandriss im Knie, der ihn zur Halbzeit aus dem Spiel zwang. Seit dieser Verletzung hat der Offensivspieler nie wieder zu seiner einstigen Weltklasseform zurückgefunden.
Karriereverlauf und aktuelle Situation
Nach seiner schweren Verletzung und anschließenden Rehabilitationsphase wechselte Neymar im Januar 2025 ablösefrei vom saudi-arabischen Club Al-Hilal SFC zurück zu seinem Heimatverein FC Santos in Brasilien. Dieser Schritt markierte einen deutlichen Wendepunkt in der Karriere des einstigen Weltstars, für den Paris Saint-Germain im Jahr 2017 noch die Rekordablösesumme von 222 Millionen Euro an den FC Barcelona gezahlt hatte.
Die Verletzungsserie setzt sich fort: Neben Neymar fehlt Brasilien auch der verletzte Real-Madrid-Star Rodrygo, der ebenfalls mit einem Kreuzbandriss kämpft. Dennoch zeigt sich Nationaltrainer Ancelotti zuversichtlich über die Offensivoptionen seines Teams.
Alternative Sturmoptionen für die Seleção
Trotz der Abwesenheit zweier Schlüsselspieler verfügt Brasilien über beachtliche Alternativen im Angriff. Für die USA-Reise setzt der italienische Star-Trainer auf ein vielversprechendes Aufgebot:
- Vinicius Junior von Real Madrid
- Raphinha vom FC Barcelona
- Matheus Cunha von Manchester United, ehemals bei RB Leipzig und Hertha BSC
- Igor Thiago vom FC Brentford, der sein Länderspieldebüt geben könnte
Diese Nominierungen zeigen deutlich, dass Ancelotti bereits jetzt mit einem Blick auf die Zukunft plant und neue Talente in die Mannschaft integrieren möchte. Die kommenden Testspiele werden entscheidend sein für die endgültige WM-Kaderzusammensstellung und könnten endgültig über Neymars internationale Karriere entscheiden.



