Beim WM-Viertelfinale zwischen Spanien und Belgien (21 Uhr, ZDF/MagentaTV) sorgt Spaniens Nationaltrainer Luis de la Fuente für eine Überraschung: Superstar Pedri (23) vom FC Barcelona sitzt zunächst auf der Bank. Der Mittelfeldspieler wurde in der Startelf durch Fabián Ruiz (30/Paris Saint-Germain) ersetzt. Zuvor hatte Pedri in allen fünf spanischen WM-Spielen in der Anfangsformation gestanden. Nun nimmt de la Fuente die mutige Änderung vor.
Spanien kämpft um den Halbfinal-Einzug
Mit einem Sieg gegen Belgien würde Spanien erstmals seit 2010 wieder ins WM-Halbfinale einziehen. Die Partie wird im Estadio La Cartuja in Sevilla ausgetragen. Die Aufstellung der Spanier: Simón – Porro, Cubarsí, Laporte, Cucurella – Rodri, Ruiz – Yamal, Olmo, Baena – Oyarzabal. Belgien startet mit: Courtois – Castagne, Ngoy, Mechele, De Cuyper – Tielemans, Raskin – Trossard, De Bruyne, Doku – De Ketelaere.
Mutige Entscheidung des Trainers
Luis de la Fuente begründete die Entscheidung mit der taktischen Ausrichtung gegen Belgien. „Fabián Ruiz bringt andere Qualitäten mit, die wir heute benötigen“, sagte der 65-Jährige. Pedri hatte zuvor in allen Spielen überzeugt, doch der Trainer setzt auf Rotation. Die spanischen Fans reagierten gespalten: Einige lobten den Mut, andere kritisierten die Ausbootung des Barcelona-Stars.
Belgien mit starker Offensive
Belgien tritt mit einer offensiven Formation an. Kevin De Bruyne (Manchester City) und Jérémy Doku (Manchester City) sollen für Gefahr sorgen. Auch Leandro Trossard (Arsenal) und Charles De Ketelaere (AC Mailand) stehen in der Startelf. Auf Seiten Spaniens hofft man auf die Kreativität von Lamine Yamal (18) und Dani Olmo (RB Leipzig).
Historische Chance für Spanien
Spanien hat seit dem WM-Titel 2010 kein Halbfinale mehr erreicht. 2014 schied man in der Vorrunde aus, 2018 im Achtelfinale gegen Russland, 2022 im Viertelfinale gegen Marokko. Nun bietet sich die Chance, diese Negativserie zu beenden. „Wir sind bereit für diesen Kampf“, betonte de la Fuente vor dem Spiel.



