Platzsperre im Parkstadion: TSG Neustrelitz muss erneut auf Heimspiel verzichten
Der Winter zeigt sich weiterhin von seiner unnachgiebigen Seite und bringt den Fußball in Neustrelitz erneut zum Erliegen. Nach der bereits in der Vorwoche erfolgten Absage des Spiels gegen Anker Wismar muss nun auch die Partie der TSG Neustrelitz gegen die SG Dynamo Schwerin ausfallen. Die Tore im Parkstadion bleiben vorerst hochgeklappt, da auf dem Rasen Eis und Schnee eine sichere Spieldurchführung unmöglich machen.
Stadt sperrt Spielstätte
Bereits im Vorfeld hat die Stadt Neustrelitz die Heimspielstätte der TSG in der Pappelallee gesperrt. Diese Entscheidung kommt angesichts der anhaltenden winterlichen Witterungsbedingungen der vergangenen Tage und Wochen nicht überraschend. Die Bedingungen auf dem Platz sind derart prekär, dass nicht nur das Spiel, sondern auch das Training seit zwei Wochen nicht mehr auf dem eigenen Rasen stattfinden kann.
TSG-Coach Thomas Franke äußerte sich entsprechend besorgt: „Wir waren jetzt schon zwei Wochen nicht mehr auf dem Platz trainieren und mussten uns nach Alternativen umsehen. An solche extremen Bedingungen im Rahmen einer Vorbereitung kann ich mich wirklich nicht erinnern.“ Die Mannschaft sucht derzeit nach Möglichkeiten, um den Trainingsbetrieb aufrechtzuerhalten, wobei auch ein kurzfristiges Vorbereitungsspiel im Raum steht.
Zweite Absage in kurzer Folge
Für die Residenzstädter ist dies bereits die zweite Spielabsage innerhalb kürzester Zeit. Nach dem ausgefallenen Duell gegen Anker Wismar trifft es nun die Begegnung mit Dynamo Schwerin. Dieser erneute Ausfall stellt die TSG vor zusätzliche Herausforderungen in der laufenden Saison der 5. Liga.
Laut aktuellem Spielplan soll es für die Neustrelitzer Kicker am Sonntag, dem 22. Februar, mit einem Auswärtsspiel gegen Eintracht Mahlsdorf aus Berlin weitergehen. Ob dieses Spiel tatsächlich stattfinden kann, hängt jedoch maßgeblich von den Platzverhältnissen in der Hauptstadt ab. Die anhaltenden winterlichen Bedingungen lassen auch hier noch Fragen offen.
Die Situation unterstreicht, wie sehr der Fußballbetrieb in den unteren Ligen von den Launen des Wetters abhängig ist. Für die TSG Neustrelitz und ihre Anhänger bedeutet dies eine weitere Phase des Wartens und der Ungewissheit, bis der Rasen im Parkstadion wieder bespielbar ist.



