Antonio Rüdiger akzeptiert neue DFB-Rolle: Bereit für Startelf oder Bank
Rüdiger nimmt neue DFB-Rolle an: Startelf oder Bank

Antonio Rüdiger: Vom Abwehrchef zum Herausforderer im DFB-Team

Der langjährige Abwehrchef der deutschen Fußballnationalmannschaft, Antonio Rüdiger, hat seine veränderte Rolle im Team akzeptiert und zeigt sich teamorientiert. Der 33-jährige Real-Madrid-Profi, der hinter Kapitän Joshua Kimmich der erfahrenste Spieler im aktuellen Aufgebot ist, äußerte sich im „Kicker“ zu seiner neuen Situation.

Neue Position als Herausforderer

Nachdem Rüdiger aufgrund von Verletzungen die WM-Qualifikationsspiele im Herbst 2025 verpasst hatte, etablierten sich Jonathan Tah vom FC Bayern München und Nico Schlotterbeck von Borussia Dortmund als neues Abwehrduo. „Jona und Nico spielen diese Saison sehr stark und vor allem auch sehr konstant“, sagte Rüdiger anerkennend. Er fügte hinzu: „Sowieso ist die Innenverteidigung gerade die Position im Kader, auf der wir mit die besten Optionen auch in der Breite haben.“

Der Profi betonte seine uneingeschränkte Bereitschaft für die Nationalmannschaft: „Wenn Julian mich braucht, werde ich da sein - egal ob Startelf oder Bank, um das Ergebnis zu sichern.“ Diese Aussage zeigt Rüdigers professionelle Einstellung und sein Commitment zum Teamerfolg, besonders mit Blick auf die anstehende WM im Sommer 2026.

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Erfahrung und Zuversicht für die WM

Mit 81 Länderspielen bringt Rüdiger wertvolle Erfahrung in das DFB-Team. Er ist sich sicher, dass spätestens während des Turniers in Amerika seine Einsätze kommen werden. „Während einer WM brauchen wir sowieso mehr als nur elf Spieler, erst recht in diesem Sommer“, erklärte der Innenverteidiger. Er verwies auf die fordernden Bedingungen, den erhöhten Reiseaufwand und die größere Anzahl an Spielen bei der ersten WM mit 48 Mannschaften.

Rüdiger kann dabei auf seine Erfahrungen von der Teilnahme an der Club-Weltmeisterschaft in den USA mit Real Madrid im vergangenen Jahr zurückgreifen. Diese Kenntnisse könnten für das DFB-Team bei der WM in Amerika von besonderem Wert sein.

Wertschätzung durch Bundestrainer Nagelsmann

Bundestrainer Julian Nagelsmann schätzt Rüdiger sowohl als Fußballer als auch als Teamplayer sehr. „Was ich sagen kann, ist, dass Antonio sich unglaublich committet, was die Nationalmannschaft angeht“, sagte Nagelsmann kürzlich. Er betonte: „Dass er einer ist, die Familie Nationalmannschaft auch extrem schützt und alles dafür tut, dass wir erfolgreich sind.“

Diese Wertschätzung unterstreicht Rüdigers wichtige Rolle im Team, auch wenn er momentan nicht mehr als gesetzter Abwehrchef agiert. Sein professionelles Verhalten und seine Erfahrung machen ihn zu einem wertvollen Bestandteil des Kaders für die anstehenden Herausforderungen.

Das DFB-Team bereitet sich derzeit auf zwei Testspiele vor: Am Freitag in Basel gegen die Schweiz und drei Tage später in Stuttgart gegen Ghana. Für Rüdiger und seine Mitspieler sind diese Begegnungen wichtige Bausteine in der Vorbereitung auf die WM 2026.

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