Rumäniens Nationaltrainer Lucescu nach Kollaps im Krankenhaus - Spiel gegen Slowakei ohne ihn
Der rumänische Fußballverband (FRF) hat bestätigt, dass Nationaltrainer Mircea Lucescu einen schweren Zusammenbruch erlitten hat und derzeit im Universitätsklinikum Bukarest behandelt wird. Der 80-jährige Coach wird deshalb nicht beim anstehenden Freundschaftsspiel gegen die Slowakei am Spielfeldrand stehen.
Zusammenbruch beim Abschlusstraining
Laut offiziellen Angaben fühlte sich Lucescu während des letzten Trainings vor der geplanten Abreise nach Bratislava plötzlich unwohl. Anwesende Rettungskräfte leisteten umgehend Erste Hilfe und stabilisierten seinen Zustand, bevor er in stabilem Zustand ins Krankenhaus gebracht werden konnte. Das Universitätsklinikum Bukarest diagnostizierte bei dem erfahrenen Trainer eine schwere Herzrhythmusstörung, die eine stationäre Behandlung erforderlich macht.
Spiel findet ohne Absage statt
Der rumänische Fußballverband versuchte nach eigenen Angaben, das für Dienstag geplante Freundschaftsspiel in Bratislava abzusagen. Diese Bemühungen scheiterten jedoch an organisatorischen Gründen. Die Betreuung der Nationalmannschaft übernimmt nun Co-Trainer Ionel Gare, ein ehemaliger Auswahlspieler mit langjähriger Erfahrung im internationalen Fußball.
Karriere des erfahrenen Trainers
Mircea Lucescu wurde im Sommer 2024 zum Nationaltrainer Rumäniens berufen und kehrte damit in eine Position zurück, die er bereits von 1981 bis 1986 innehatte. Damals führte er die rumänische Auswahl zur Europameisterschaft 1984. Seine beeindruckende Trainerkarriere umfasst Stationen bei renommierten europäischen Vereinen wie Inter Mailand, Galatasaray Istanbul, Schachtjor Donezk, Besiktas Istanbul, Zenit St. Petersburg und Dynamo Kiew.
Die medizinische Betreuung im Bukarester Universitätsklinikum konzentriert sich nun auf die Stabilisierung seines Herzrhythmus. Der Gesundheitszustand des 80-jährigen Trainers wird genau überwacht, während das Nationalteam unter der Leitung von Co-Trainer Gare das wichtige Testspiel gegen die slowakische Auswahl bestreitet.



