Mohamed Salahs Zukunft bleibt weiterhin ungewiss. Nach seinem Abschied vom FC Liverpool und dem WM-Aus mit Ägypten gegen Argentinien ist der 34-jährige Angreifer weiterhin auf der Suche nach einem neuen Klub. Ein Verbleib in Europa ist ebenso möglich wie ein Wechsel nach Saudi-Arabien oder in die nordamerikanische Major League Soccer (MLS).
Sporting Kansas City in der Pole-Position
Laut einem Bericht von „The Athletic“ hat sich MLS-Klub Sporting Kansas City offenbar in eine gute Position gebracht, um Salah zu verpflichten. Der Verein aus dem Mittleren Westen der USA soll intensiv an einem Transfer arbeiten. Allerdings gilt ein Wechsel in die USA in diesem Sommer als eher unwahrscheinlich, da Salah angeblich weiterhin bevorzugt in Europa spielen möchte.
Der ägyptische Nationalspieler hatte Liverpool im Sommer nach acht Jahren verlassen. In dieser Zeit gewann er unter anderem die Champions League (2019) und die englische Meisterschaft (2020). Sein Vertrag an der Anfield Road war ausgelaufen, sodass er ablösefrei wechseln konnte. Nach dem enttäuschenden WM-Aus gegen Argentinien im Achtelfinale (0:1) ist Salah nun vereinslos.
Optionen in Europa und Saudi-Arabien
Neben der MLS gibt es auch Interesse aus der Saudi Pro League, die bereits zahlreiche Stars nach Saudi-Arabien gelockt hat. Klubs wie Al-Ittihad oder Al-Hilal sollen bereit sein, Salah ein lukratives Angebot zu unterbreiten. Auch ein Verbleib in Europa ist denkbar, wobei Vereine aus der Premier League oder der spanischen La Liga als mögliche Ziele gehandelt werden.
Bislang hat sich Salah noch nicht zu seiner Zukunft geäußert. Sein Berater Ramy Abbas ist jedoch bekanntermaßen aktiv auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Die kommenden Wochen werden zeigen, für welche Option sich der 34-Jährige entscheidet.
Laut „The Athletic“ hat Sporting Kansas City seine Bemühungen intensiviert, aber ein Wechsel in die USA scheitert möglicherweise an Salahs Gehaltsvorstellungen. In der MLS gelten strikte Budgetgrenzen, die es schwierig machen, Topgehälter zu zahlen. Sollte Salah jedoch auf einen Teil seines Gehalts verzichten, könnte ein Transfer doch noch zustande kommen.



