Südafrikas WM-Held Mokoena: Tränen für toten Großvater
Südafrikas Mokoena weint bei Hymne um Großvater

Bereits vor dem Anpfiff des WM-Spiels zwischen Südafrika und Tschechien sorgte Teboho Mokoena für einen bewegenden Moment. Der Mittelfeldspieler weinte während der Nationalhymne und dachte dabei an seinen verstorbenen Großvater. Nach dem Spiel, in dem er einen Handelfmeter zum 1:1 verwandelte, sprach der WM-Held über seine Emotionen.

Emotionale Worte nach dem Spiel

„Ich war völlig überwältigt, ich dachte an meinen verstorbenen Großvater“, sagte Mokoena. Sein erfolgreicher Strafstoß in der 83. Minute hielt den Gastgeber von 2010 im Turnier. „In diesem Moment habe ich seine Gegenwart gespürt. Ich dachte, wenn er hier wäre, wäre er stolz auf mich. Ich weiß, dass er an mich geglaubt hat, selbst als sonst niemand an mich glaubte“, fügte er hinzu. Für ihn sei es ein Kindheitstraum, bei einer WM zu spielen.

Sperre droht: Mokoena fehlt gegen Südkorea

Doch im entscheidenden dritten Gruppenspiel gegen Südkorea wird der 29-Jährige fehlen. Mokoena sah nach 33 Minuten die Gelbe Karte, seine zweite im Turnierverlauf, was zu einer Sperre führt. „Man kann sagen, dass es eine dumme Gelbe Karte war“, kritisierte Trainer Hugo Broos. „In so einem Spiel ist es schwierig, seine Emotionen zu kontrollieren. Wir müssen das auf diesem Level noch lernen.“

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Die Tränen bei der Hymne und der verwandelte Elfmeter bleiben dennoch unvergessliche Momente dieser WM. Ob Südafrika ohne seinen Helden bestehen kann, wird sich im letzten Gruppenspiel zeigen.

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