HFC-Profi Serhat Polat: Der Weg zurück nach Bänderverletzung
Serhat Polat, der kreative Mittelfeldspieler des Halleschen FC, hat nach seiner schweren Bänderverletzung im Knöchel endlich wieder Anschluss an das Team gefunden. Seit Mitte Januar fiel der Fußballprofi aus, doch nun arbeitet er gemeinsam mit seinen Mitspielern an seinem Comeback.
Die Rückkehr in den Mannschaftsalltag
„Es ist ein wirklich gutes Gefühl, wenn man wieder Teil des Teams ist“, erklärt Polat mit spürbarer Erleichterung. Der 27-Jährige hatte in den vergangenen Wochen das typische Kabinenleben, die täglichen Gespräche und das Zusammensein mit den Kollegen schmerzlich vermisst. Seit dieser Woche ist der Profi wieder regelmäßig im Trainingsumfeld des Drittligisten präsent und absolviert spezifische Rehabilitationseinheiten.
Umgang mit dem erneuten Rückschlag
Die Bänderverletzung markierte einen weiteren gesundheitlichen Rückschlag in der Karriere des Offensivspielers. Polat spricht offen über die mentalen Herausforderungen dieser Verletzungspause: „Jede Verletzung ist eine Prüfung, nicht nur körperlich, sondern vor allem im Kopf. Man muss lernen, geduldig zu sein und den Prozess zu vertrauen.“ Der HFC unterstützt seinen Spieler dabei mit einem individuellen Betreuungskonzept, das Physiotherapie und psychologische Begleitung umfasst.
Fortschritte und Perspektiven
Trotz der Verletzung macht Polat kontinuierliche Fortschritte. Das medizinische Team des Halleschen FC hat einen stufenweisen Wiederaufbauplan entwickelt, der zunächst leichte Laufeinheiten und später spezifische Fußballübungen vorsieht. „Serhat zeigt enorme Disziplin und Arbeitsmoral in seiner Rehabilitation“, betont ein Vereinsvertreter. Ein konkretes Datum für sein Spiel-Comeback wird noch nicht genannt, doch die Rückkehr ins Mannschaftstraining gilt als wichtiger Meilenstein.
Der Hallescher FC hofft, seinen kreativen Spielmacher bald wieder voll einsatzfähig im Kampf um die Drittliga-Plätze zur Verfügung zu haben. Für Polat selbst steht neben der physischen Genesung vor allem eines im Vordergrund: „Ich will nicht nur zurückkommen, sondern stärker zurückkommen als zuvor.“



