WM 2026: Spanien schlägt Argentinien 1:0 im Finale – Torres entscheidet
Spanien ist Weltmeister: 1:0 gegen Argentinien

Spanien hat das Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Argentinien mit 1:0 nach Verlängerung gewonnen. Ferran Torres erzielte in der 106. Minute vor 80.663 Zuschauern im MetLife Stadium in East Rutherford den entscheidenden Treffer. Damit verhinderten die Iberer die erneute Krönung von Argentiniens Superstar Lionel Messi und holten sich zum zweiten Mal nach 2010 den WM-Pokal. Zwei Jahre nach dem EM-Triumph sicherte sich Spanien auch die begehrteste Trophäe im Weltfußball.

Dominante Spanier und enttäuschte Argentinier

Über die gesamte Spieldauer dominierte Spanien das Geschehen. Argentinien, angeführt vom 39-jährigen Messi, der bei diesem Turnier mit acht Toren und vier Assists herausragte, fand kaum Mittel gegen die spanische Überlegenheit. Der Traum von der Titelverteidigung platzte für die Südamerikaner jäh. In der Nachspielzeit der regulären Spielzeit musste Argentiniens Mittelfeldspieler Enzo Fernández nach einem Foul mit Gelb-Rot vom Platz. Der slowenische Schiedsrichter Slavko Vincic hatte ihn zuvor wegen Reklamierens verwarnt.

Ältester Trainer der WM-Geschichte triumphiert

Luis de la Fuente, mit 65 Jahren der älteste Trainer in der WM-Historie, führte Spanien zum Titel. Sein Team zeigte sich taktisch diszipliniert und nutzte die wenigen Chancen eiskalt. Ferran Torres, der bereits im Turnierverlauf überzeugt hatte, avancierte zum Matchwinner. Für den Stürmer war es der krönende Abschluss einer starken WM.

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Trump will WM sofort wieder in die USA holen

US-Präsident Donald Trump kündigte vor dem Finale an, die Fußball-WM „sofort“ wieder in die USA holen zu wollen. In einem Interview mit dem TV-Sender Fox sagte Trump, er werde FIFA-Präsident Gianni Infantino darum bitten, zeitnah eine weitere WM in den USA auszurichten. Trump verfolgte das Endspiel als Ehrengast im Stadion und sollte den Pokal an den Sieger überreichen. „Es hat sich gezeigt, dass wir ein Fußballland sind, und ich glaube, das wird auch so bleiben“, sagte Trump bei einem FIFA-Empfang im Trump Tower in New York.

Infantino fliegt während WM mehr als zweimal um die Erde

FIFA-Präsident Gianni Infantino legte während der Weltmeisterschaft eine Strecke von fast zweieinhalb Erdumrundungen zurück. Laut einer Recherche der Nachrichtenagentur AP flog der Schweizer vom 9. Juni bis zum Finaltag 95.403 Kilometer. Der Erdumfang am Äquator beträgt rund 40.000 Kilometer. Infantino besuchte 43 der insgesamt 104 WM-Spiele und nutzte dafür vermutlich eine Maschine vom Typ Gulfstream G650 aus der Flotte der Charterabteilung des WM-Sponsors Qatar Airways. Die FIFA äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht zu den Flugbewegungen.

Bundestrainer-Frage: Klopp verkündet Einigung mit Red Bull

Jürgen Klopp hat den Weg für einen Wechsel von Red Bull zum Deutschen Fußball-Bund geebnet. „Ich habe eine Einigung mit RB gefunden, eine großzügige Regelung“, sagte Klopp bei MagentaTV. Er verwies jedoch auf noch anstehende Gespräche mit dem DFB. „Es ist nichts final, aber die Gespräche liefen und alles geht in die richtige Richtung.“ Damit könnte Klopp noch vor dem Jahreswechsel zum neuen Bundestrainer ernannt werden.

Rekord-Preisgeld für den Weltmeister

Der Weltmeister erhält ein Rekord-Preisgeld von 50 Millionen US-Dollar (43,71 Millionen Euro). Der Verlierer bekommt noch 33 Millionen US-Dollar. Insgesamt schüttet die FIFA 871 Millionen US-Dollar an die 48 teilnehmenden Verbände aus. Jedes Team erhielt 2,5 Millionen US-Dollar für die Vorbereitung sowie mindestens zehn Millionen US-Dollar beim Ausscheiden in der Vorrunde. Der DFB kassierte für das Aus im Sechzehntelfinale elf Millionen US-Dollar – deutlich weniger als für den WM-Sieg 2014, als es 35 Millionen Dollar gab.

Erste Halbzeitshow der WM-Geschichte

Erstmals in der WM-Geschichte gab es eine Halbzeitshow. Stars wie Justin Bieber, Madonna und Shakira traten auf einer regenbogenfarbenen Plane über dem Rasen auf. Die Pause dauerte rund 27 Minuten statt der üblichen 15. Die Show löste im Vorfeld Debatten aus, da sie die Spielunterbrechung verlängerte.

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Tuchel wird mit England Dritter

Thomas Tuchel führte England zum dritten Platz. Die Three Lions besiegten Frankreich im kleinen Finale in Miami mit 6:4. Es war das beste englische WM-Ergebnis seit dem Triumph 1966. Kylian Mbappé erzielte zwei Tore und überholte mit nun 22 WM-Treffern Lionel Messi in der ewigen Torjägerliste. „Ich wäre lieber nicht der Allzeit-Toptorjäger und würde stattdessen morgen das Finale spielen“, sagte Mbappé nach dem Spiel.