Spaniens Presse zerreißt Nationalelf nach 0:0 gegen Kap Verde
Spaniens Presse zerreißt Nationalelf nach 0:0

Die spanische Nationalmannschaft hat einen Horrorstart in die Fußball-Weltmeisterschaft hingelegt. Der Europameister und Titelfavorit kam gegen den Außenseiter Kap Verde nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Auch Superstar Lamine Yamal (18) konnte das Spiel nicht drehen. Die spanische Presse zeigt sich tief enttäuscht und rechnet mit der Mannschaft ab. Hier die wichtigsten Stimmen:

Pressestimmen zum 0:0 von Spanien

„Marca“: „Ein Desaster zum Auftakt. Spanien zeigte sich von einer ungewohnten Seite: ideenlos, uninspiriert und ohne die nötigen Mittel, um den Außenseiter Kap Verde zu knacken. Die Selección scheiterte am WM-Debütanten, der mit dem torlosen Unentschieden für eine der ersten großen Überraschungen des Turniers sorgte.“

„El País“: „Fehlstart für Spanien! Die Selección kam bei ihrem WM-Debüt nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Trotz klarer Feldüberlegenheit und hohem Ballbesitzanteil gelang es der Mannschaft von Luis de la Fuente nicht, Lücken in der gut organisierten Abwehr Kap Verdes zu finden.“

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„Sport“: „Spanien prallt an Kap Verde ab. Die spanische Nationalmannschaft zeigte bei ihrem WM-Auftakt gegen die afrikanische Auswahl zu wenig Kreativität und Durchschlagskraft. Nach dem enttäuschenden Auftakt wird sich Spanien gegen Saudi-Arabien und Uruguay deutlich steigern müssen, um in der Gruppe nicht frühzeitig unter Druck zu geraten.“

„Cadena SER“: „Spanien blamiert sich zum WM-Start! Gegen Kap Verde reicht es nur zu einem torlosen Remis.“

„Mundo Deportivo“: „Enttäuschender Auftakt. Die Selección kam gegen Kap Verde nicht über ein torloses Unentschieden hinaus. Die Afrikaner verteidigten in ihrem ersten WM-Spiel der Geschichte mit allen Mitteln und großem Einsatz.“

„El Mundo“: „Riesen-Frust statt Traumstart! Spanien biss sich beim WM-Auftakt an Kap Verde die Zähne aus. Die Selección verfiel in alte Muster, spielte ideenlos quer und fand gegen die Abwehrmauer der Afrikaner kein Mittel. Erinnerungen an das bittere WM-Aus gegen Marokko 2022 wurden wach. Während Kap Verde sich tief hinten einmauerte, rannte einer der großen Titelfavoriten immer wieder erfolglos gegen dieselbe Wand.“

„AS“: „Rohrkrepierer! Eine spanische Mannschaft ohne Seele, ohne Ideen und mit gerade einmal sieben Schüssen aufs Tor. Hilflos. Der große Favorit auf den WM-Titel? Diesen Titel sollten wir erst einmal wieder in die Schublade legen. Denn wenn schon die erste Etappe dieses Turniers solche Probleme bereitet, wirkt diese Weltmeisterschaft für Spanien plötzlich wie der Angliru.“

Zur Erklärung: Der Angliru ist einer der härtesten und steilsten Anstiege im Profiradsport und wird meist bei der „Vuelta a España“ gefahren.

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