Spitzenreiter zittert: Schwerin siegt knapp, Verfolger marschieren
Spitzenreiter zittert, Verfolger marschieren

Der Titelkampf in der Fußball-Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern nimmt weiter Fahrt auf. Am 24. Spieltag musste Spitzenreiter FC Mecklenburg Schwerin bis zur letzten Minute zittern, ehe der knappe 2:1-Heimsieg gegen den frisch gebackenen Landespokal-Finalisten SV Pastow feststand. Die Verfolger aus Malchow und Neubrandenburg ließen dagegen nichts anbrennen und fuhren deutliche Auswärtssiege ein. So schiebt sich die Spitzengruppe immer enger zusammen.

Förderkader chancenlos gegen Malchow

Der Malchower SV feierte einen souveränen 6:0-Erfolg beim FC Förderkader René Schneider. Bereits zur Pause führten die Gäste mit 3:0. Marcel Jankowski vom Förderkader analysierte: „Der Sieg geht absolut in Ordnung. An dem Tag ging bei Malchow alles. Sie standen diszipliniert auf Höhe der Mittellinie, haben stark gekontert. Von hinten flankten sie die Bälle stark nach vorne und suchten immer wieder die Schnittstellen. Wir waren nicht geduldig, im Eins gegen Eins nicht körperlich und undiszipliniert im Umkehrspiel.“ Die Treffer erzielten Gerullis (18.), Chachi (39.), Kringel (41.), Tonn (79., 90.) und Kern (87.).

Warnemünde unterliegt Güstrow deutlich

Der SV Warnemünde kassierte eine herbe 0:4-Heimniederlage gegen den Güstrower SC 09. Bereits nach wenigen Sekunden gab es einen Handelfmeter gegen die Gastgeber. Martin Schröder vom SV Warnemünde zeigte sich enttäuscht: „Für uns war das ein gebrauchter Tag mit einem absolut enttäuschenden Ergebnis. Bereits nach ein paar Sekunden bekamen wir einen Handelfmeter gegen uns, der uns sicherlich kein Selbstvertrauen gegeben hat. Wie wir uns dann im weiteren Spielverlauf präsentiert haben, war schon bedenklich. Phasenweise wirkten wir arrogant und egoistisch auf dem Platz. Jetzt müssen wir Charakter zeigen und uns für die nächsten Spiele deutlich steigern.“ Die Tore für Güstrow erzielten Grube (2.), Reister (17.), Fichelmann (20.) und Brügmann (90.).

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Bentwisch deklassiert Rostocker FC

Der FSV Bentwisch feierte einen klaren 5:1-Heimsieg gegen den Rostocker FC. Anton Müller vom FSV Bentwisch sagte: „Wir hatten viel Ballbesitz und gute Torchancen. In der ersten Halbzeit haben wir das Spiel von Anfang an kontrolliert, taten uns gegen die tief stehende Sonne noch etwas schwer. In der zweiten Hälfte haben wir sehr guten Fußball gespielt und wenig zugelassen.“ Tobias Schulz vom Rostocker FC ergänzte: „Wir waren ein wenig ersatzgeschwächt unterwegs. Mit dem ersten Angriff ging Bentwisch direkt in Führung. Nach zehn Minuten mussten wir verletzungsbedingt wechseln. Dann kamen wir zum Ausgleich und fanden auch immer besser ins Spiel. In unserer besten Phase fielen vor der Pause zwei Gegentore – das war natürlich brutal. Mit dem vierten Gegentor war das Spiel entschieden.“ Die Torschützen: Steinicke (2.), Westphal (13.), Lietz (42.), Tim Hermann (45.+1, 78., 89./Elfmeter).

Kühlungsborn unterliegt in Pampow

Der FSV Kühlungsborn verlor beim MSV Pampow mit 3:5. Robert Franke vom FSV Kühlungsborn kommentierte: „Das hatten wir uns natürlich komplett anders vorgestellt. Wir wussten, dass Pampow Gas geben wird und haben das Spiel leider schon in der ersten Hälfte verloren. Da waren wir irgendwie gar nicht auf dem Platz, machten viele Fehler und zeigten kaum Gegenwehr. Zweite Hälfte zeigten wir ein anderes Gesicht, doch die Hypothek der ersten Hälfte war am Ende zu groß.“ Die Tore: Ernst (7., 11.), Djana (36./Eigentor), Onyejelem (46., 49.), Zotke (54./Elfmeter), Ibrahim (68.), Schnell (90.+2).

Spitzenreiter Schwerin zittert sich zum Sieg

Der FC Mecklenburg Schwerin behielt mit einem 2:1 gegen den SV Pastow die Tabellenführung. Christopher Kaminski vom SV Pastow erklärte: „Wir hatten nach dem Pokalspiel von Donnerstag leider nur zwölf Spieler zur Verfügung, die einigermaßen laufen konnten. Dafür haben wir es in der ersten Halbzeit richtig gut gemacht. Einen berechtigten Elfmeter konnten wir zur Führung verwandeln. In der zweiten Hälfte wurden die Beine schwerer und gleich in den ersten 15 Minuten bekamen wir zwei Gegentore. Die Mannschaft hat alles versucht, ein Punkt wäre durchaus noch möglich gewesen.“ Jan Rudlaff traf per Elfmeter zur Führung (25.), Alexander Pataman glich aus (49.), und ein Eigentor von Carlo Lange besiegelte die Niederlage (54.).

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Schönberg demontiert Hafen Rostock

Der FC Schönberg feierte einen souveränen 6:0-Erfolg gegen den SV Hafen Rostock 61. Enrico Neitzel vom SV Hafen Rostock 61 sagte: „Wir können unseren Kader einschätzen und wissen, wo wir herkommen. Dass Schönberg mit ihren finanziellen Mitteln auch eine andere Qualität hat, wissen wir alle. In der Hinrunde hat Schönberg unterperformt, jetzt sind sie aktuell die zweitbeste Rückrundenmannschaft. Sie waren sehr aggressiv. Wir hatten in der Defensive große Probleme und machten zu viele Fehler.“ Die Tore erzielten Jan-Sylas Schmidt (3.), Bode (5., 65.), Thiel (17.), Heymann (52.) und Queckenstedt (78.).