James Sands (25) hat nach zwei schweren Verletzungen während seiner Leihe beim FC St. Pauli Grund zur Freude: Sein Stammklub New York City FC hat den Vertrag mit dem Mittelfeldspieler bis 2030 verlängert, inklusive einer Option auf ein weiteres Jahr. Der US-Amerikaner, der im April 2026 eine schwere Sprunggelenksverletzung erlitt, befindet sich noch in der Rehabilitation, zeigte sich aber erleichtert über das Vertrauen seines Arbeitgebers.
Leihe bei St. Pauli: Höhen und Tiefen
Sands absolvierte während seiner eineinhalbjährigen Leihe beim Kiez-Klub 35 Pflichtspiele (ein Tor) in der Bundesliga. Doch die Zeit in Hamburg war von schweren Rückschlägen geprägt: Im Januar 2025 zog er sich einen Wadenbeinbruch zu, der eine fünfmonatige Pause erforderte. Im April 2026 folgte die nächste Hiobsbotschaft – eine schwere Sprunggelenksverletzung, die ihn nicht nur die Teilnahme an der Weltmeisterschaft mit den USA kostete, sondern auch den Abstieg von St. Pauli in die 2. Bundesliga im Mai 2026 nur von der Tribüne aus miterleben ließ.
Sportdirektor lobt Erfahrungsgewinn
New Yorks Sportdirektor Todd Dunivant (45) bewertete die Leihe positiv: „Er bringt jetzt höchste Erfahrung aus Europa mit.“ Trotz der Verletzungen habe Sands in einer der besten Ligen der Welt wertvolle Eindrücke gesammelt. Wann der defensive Mittelfeldspieler wieder für New York auflaufen kann, ist noch unklar – die MLS startet nach der WM-Unterbrechung Ende Juli.
Sands schwärmt von St. Pauli
Der 25-Jährige blickt trotz aller Widrigkeiten mit Dankbarkeit auf seine Zeit in Hamburg zurück: „St. Pauli war eine unglaubliche Erfahrung für mich. Selbst innerhalb Deutschlands ist es ein ziemlich einzigartiger Verein, was seine Werte angeht. Ich habe die Atmosphäre bei den Spielen und die gesamte Kultur sehr genossen. Ich bin dort hingegangen, um mich in einer der besten Ligen der Welt zu beweisen. Ich habe es genossen, habe noch viel Kontakt und werde ihn auch in der Zukunft haben.“



