Mainz-Stürmer Tietz zieht Bolzplatz-Vergleich nach Niederlage gegen Freiburg
Tietz: Bolzplatz-Vergleich nach Mainz-Niederlage

Mainz verliert nach neun Spielen ohne Niederlage

Die beeindruckende Serie von Mainz 05 ist beendet. Nach neun Partien ohne Niederlage mussten die Rheinhessen beim SC Freiburg eine 0:1-Pleite hinnehmen. Besonders enttäuschend war diese Niederlage für das Team von Trainer Urs Fischer, da beide Mannschaften bereits unter der Woche internationale Pflichtspiele absolviert hatten und Mainz sich deutlich mehr von diesem Duell erhofft hatte.

Unterschiedliche Rotationsstrategien der Trainer

Während Freiburgs Trainer Julian Schuster nach dem 3:0-Erfolg in der Europa League gegen Celta Vigo gleich sechs Spieler auswechselte und damit kräftig rotierte, blieb Mainz-Coach Urs Fischer seiner Linie treu. Der Schweizer verzichtete weitgehend auf Personalwechsel und brachte lediglich Sheraldo Becker und Nikolas Veratschnig neu ins Team. Dafür saßen Stürmer Nelson Weiper und Kapitän Silvan Widmer auf der Bank, wobei Widmer als einziger Stammspieler eine Pause erhielt.

Tietz' lockerer Bolzplatz-Vergleich

Trotz der enttäuschenden Niederlage zeigte sich Mainz-Stürmer Phillip Tietz gelassen. Der 28-Jährige wies die Frage zurück, ob zu wenig Rotation bei Mainz das Problem gewesen sei: „Es ist unheimlich schön. Ich kann mir nichts Besseres vorstellen, als alle vier, fünf Tage auf dem Platz zu stehen.“ Tietz zog dabei einen Vergleich zu seiner Kindheit: „Das hat als Kind auf dem Bolzplatz angefangen. Da stand man auch jeden Tag auf dem Platz. Da bekommt man es auch hin, ein paar englische Wochen zu spielen. Eigentlich gibt es ja auch nichts Schöneres.“

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Sportdirektor Bungert ordnet die Niederlage ein

Mainz-Sportdirektor Niko Bungert machte deutlich, wie die Niederlage einzuordnen ist: „Wir verlieren natürlich weiterhin nicht gerne. Grundsätzlich schmerzt uns das heute, aber es wirft uns nicht aus der Bahn.“ Die Aussagen von Tietz und Bungert zeigen, dass die Mannschaft trotz des Rückschlags den Fokus behält und nicht in Panik verfällt.

Die Niederlage gegen Freiburg markiert zwar das Ende einer beeindruckenden Serie, doch die Reaktionen aus dem Mainzer Lager deuten darauf hin, dass das Team weiterhin selbstbewusst in die kommenden Spiele geht. Mit dem Bolzplatz-Vergleich hat Phillip Tietz zudem eine lockere und positive Grundstimmung bewahrt, die für die weitere Saison von Bedeutung sein könnte.

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