Die 1:4-Niederlage des Halleschen FC in Babelsberg war verdient, doch HFC-Trainer Robert Schröder war vor allem auf das Schiedsrichter-Gespann wütend. Der Grund: Ein nicht gegebenes Tor von Serhat Polat zum vermeintlichen 1:1, obwohl der Ball deutlich hinter der Linie war. Auch Assistent Lars Albert hatte es nicht gesehen.
Schröder tobte am MDR-Mikrofon: „Alle, bis auf zwei Leute, haben es gesehen. Es ist für mich bodenlos und einfach nicht zu erklären, wie man das nicht sehen kann. Das ist einfachste Physik – ein Ball kann nicht so rausspringen.“
Der Coach polterte weiter gegen die Unparteiischen: „Uns wird mit einer Arroganz entgegengetreten, und selbst dürfen wir keine Emotionen zeigen und müssen ruhig bleiben. Es ist ja nicht das erste Mal passiert.“ Er verwies auf frühere Vorfälle mit demselben Schiedsrichtergespann.
Ob Schröders Wutrede Konsequenzen durch den Verband hat, ist unklar. Am 8. Mai geht es für Halle mit einem Heimspiel gegen Carl Zeiss Jena weiter.



