Der Belgier Tim Merlier hat die siebte Etappe der Tour de France in Bordeaux gewonnen. Auf der 175,1 Kilometer langen Strecke von Hagetmau in die Weinmetropole setzte sich der 33-Jährige im Massensprint durch. Es ist sein vierter Etappensieg bei der Tour. Der deutsche Tour-Debütant Max Kanter belegte den vierten Platz. Sören Waerenskjold aus Norwegen wurde Zweiter, der Eritreer Biniam Girmay Dritter.
Kanter behindert auf Zielgerade
Kanter war auf der langen, aber relativ schmalen Zielgeraden zunächst eingeklemmt, kämpfte sich aber noch nach vorne. Ein kleiner Rempler von Dorian Godon verhinderte eine noch bessere Platzierung. Der 26-Jährige zeigte sich dennoch zufrieden mit seinem Ergebnis.
Pogacar verteidigt Gelbes Trikot
Tadej Pogacar verteidigte sein Gelbes Trikot ohne Probleme. Der Slowene liegt weiterhin 2:42 Minuten vor Jonas Vingegaard. Florian Lipowitz, deutscher Hoffnungsträger, ist Siebter. Bei Temperaturen von bis zu 36 Grad versuchten zwei Ausreißer ihr Glück, wurden aber rund 18 Kilometer vor dem Ziel vom Hauptfeld gestellt.
Historische Sprintankünfte in Bordeaux
Siege bei einer Sprintankunft in Bordeaux sind bei den schnellen Männern begehrt. 1995 und 1997 gewann Erik Zabel in der Stadt am Fluss Garonne. Am Samstag steht erneut eine Flachetappe an, bei der ein Massensprint wahrscheinlich ist.



