Trainer Uluc stellt Ultimatum: Aufstieg oder Abschied bei Jena
Trainer-Ultimatum bei Jena: Aufstieg oder Abschied

Nun steht es fest: Beim FC Carl Zeiss Jena bahnt sich ein Trainerwechsel an. Der aktuelle Coach Volkan Uluc hat ein klares Ultimatum gestellt: Sollte der Aufstieg in die 3. Liga nicht gelingen, wird er den Verein zum 30. Juni verlassen.

Ulucs klare Ansage

„Ich hatte in zwei Amtszeiten drei unglaublich intensive und tolle Jahre hier“, erklärte Uluc. „Wir haben eine schlagkräftige Mannschaft aufgebaut. Meine Entscheidung ist klar: Schaffen wir den Aufstieg und damit das scheinbar Unmögliche, erfülle ich meinen Vertrag. Wenn nicht, braucht es für beide Seiten einen Neuanfang.“ Der FC Carl Zeiss Jena hat drei Spieltage vor Saisonende fünf Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Lok Leipzig.

Trainerposten nur bei Drittliga-Aufstieg sicher

Uluc informierte die Mannschaft bereits unter der Woche über seine Entscheidung. Überraschend kommt dieser Schritt nicht – die Zeichen standen schon länger auf Abschied. Die Unzufriedenheit des Trainers ist nachvollziehbar: Mit einem kleinen Kader und schmalem Budget formte er eine Spitzenmannschaft, die lange im Aufstiegsrennen mitmischte. Selbst das ausgegebene Ziel, Platz drei, wurde übertroffen.

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„Wir haben ein außergewöhnliches Team. Ich bin dankbar für die Zeit und die gemeinsame Arbeit“, so Uluc weiter. Seine Worte klingen nicht bitter, sondern nüchtern und konsequent. Sein Anspruch: eine Mannschaft zu formen, auf die Verein und Fans stolz sein können.

Trainerposten beim FCC bleibt eine Herausforderung

Für den FC Carl Zeiss Jena beginnt damit erneut die Suche nach einem neuen Coach – keine einfache Aufgabe, aber für den Verein eine bekannte Herausforderung. Der Trainerposten gilt seit Jahren als Schleudersitz. Auch künftig wird mit begrenzten Mitteln gearbeitet werden müssen. Hinzu kommt das selbst auferlegte Nachwuchskonzept.

Geschäftsführer Patrick Widera bleibt bei seiner Linie: „Wir nähern uns weiterhin konsequent dem Ziel, die 2022 bestehende Ausgangslage mit einem jährlichen operativen Defizit von über 1 Million Euro strukturell auszugleichen. Aus diesem Grunde gibt es das Zukunftskonzept. Unser Weg soll sportlich erfolgreich sein, aber wir müssen ihn nachhaltig gestalten und er darf den Bestand des Vereins nicht in Gefahr bringen.“

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