Trainersuche bei Lok Leipzig: Ziegner und Uluc im Stadion gesichtet
Trainersuche bei Lok Leipzig: Ziegner und Uluc gesichtet

In knapp zwei Wochen startet Regionalliga-Meister Lok Leipzig in die Vorbereitung. Nachdem zehn Spieler den Verein verlassen haben und sich zudem Malik McLemore schwer am Knie verletzt hat, steht die Kaderplanung unter enormem Zeitdruck. Hinzu kommt die Suche nach einem Nachfolger für den zurückgetretenen Trainer Jochen Seitz.

Viel zu tun für Sport-Geschäftsführer Toni Wachsmuth

Toni Wachsmuth, der Sport-Geschäftsführer der Leipziger, hat alle Hände voll zu tun. Klar ist, dass die Verpflichtung eines neuen Trainers oberste Priorität hat, zumal die Zukunft jedes einzelnen Spielers der Vorsaison geklärt ist. Immerhin bleibt die komplette Startelf, die im entscheidenden Relegationsspiel in Würzburg auf dem Platz stand, bei Lok Leipzig. Das ist ein starkes Gerüst. Zudem will man dem neuen Trainer die Möglichkeit geben, noch eigene Spieler zu verpflichten. Es ist daher sehr wahrscheinlich, dass der Kader zum Start am 24. Juni noch nicht vollständig sein wird.

Torsten Ziegner und Volkan Uluc als Kandidaten

Der neue Trainer wird jedoch da sein. Aus einer mittleren zweistelligen Zahl an Bewerbungen hat sich mittlerweile ein kleiner Kreis herauskristallisiert, mit dem konkret verhandelt wird. Wie BILD erfahren hat, gab es Kontakt zu Torsten Ziegner (48). Der Fußballexperte des MDR ist seit September 2023 ohne Trainerjob und arbeitete zuvor unter anderem erfolgreich in Zwickau und Halle. In Zwickau spielte Wachsmuth unter ihm und stieg sogar in die 3. Liga auf. Interessant ist auch, dass beide in Neuhaus am Rennweg geboren wurden.

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Mit Volkan Uluc (56) soll in der Sommerpause ein zweiter Kandidat auf dem Gelände des Plache-Stadions gesichtet worden sein. Uluc war zuletzt Trainer des Lok-Rivalen Carl Zeiss Jena und hätte Lok fast noch den Titel weggerissen. Ein Blick auf seine Vita zeigt jedoch, dass er es selten länger bei einem Klub ausgehalten hat. Fest steht: Wachsmuth wird alle verbliebenen Kandidaten trotz des Zeitdrucks gründlich prüfen. Für den neuen Mann ist klar: Die Fußstapfen von Seitz sind nach zwei Meisterschaften und einem Pokalsieg alles andere als klein.

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