Transfer-Stau beim FC: Skhiri lässt Köln zappeln
Transfer-Stau: Skhiri zögert bei Rückkehr nach Köln

Plötzlich wieder Transfer-Stau beim 1. FC Köln: Der geplante Neuzugang für die Sechser-Position lässt auf sich warten. Ellyes Skhiri (31), der von 2019 bis 2023 bereits das Trikot des FC trug und dann ablösefrei zu Eintracht Frankfurt wechselte, ist der absolute Wunschkandidat. Doch der Tunesier zögert – und bringt damit die Kölner Planungen durcheinander.

Skhiri zögert trotz Frankfurter Einigung

Nach Informationen der BILD haben sich Frankfurt und Köln bereits über eine Ablöse geeinigt. Skhiri ist seit vier Tagen für Verhandlungen mit potenziellen Klubs freigestellt. Dennoch kommt der Deal nicht zustande. Grund: Der Spieler müsste beim Gehalt deutliche Einbußen hinnehmen. Der FC kann nicht die Summen zahlen, die Skhiri in Frankfurt gewohnt war. Trainer René Wagner (38) hatte das Interesse vor knapp drei Wochen bestätigt: „Wir werden am Wochenende besprechen, ob das realistisch ist.“ Seither herrscht Funkstille.

Skhiri scheint eine andere Top-Option zu haben. Das wäre extrem ärgerlich für Köln, denn Sportboss Thomas Kessler (40) hatte geplant, den Sechser vor der Abreise ins Trainingslager in Kitzbühel zu verpflichten. Zumindest sollte der Spieler nachreisen – auch das scheint nach BILD-Informationen kaum noch möglich. Die Uhr tickt, Trainer Wagner hätte den Abräumer gern bald dabei.

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Alternative Alvarez und Notlösung Khedira

Der FC hat Alternativen auf dem Zettel, doch auch diese sind nicht einfach zu realisieren. Edson Alvarez (28) von West Ham United steht auf der Liste – allerdings mit geringen Erfolgsaussichten. Der Mexikaner ist Kapitän seines Landes und würde nur schwer zu bekommen sein. Zudem will West Ham unbedingt verkaufen, nicht verleihen. Ein Leihgeschäft wäre die einzige Chance, aber wohl erst spät umsetzbar.

Als weitere Notlösung gilt Rani Khedira (32), Vize-Kapitän von Union Berlin. Nach BILD-Informationen wäre der Berliner jedoch nur eine Option, wenn alle anderen Stricke reißen. Er ist erfahren, aber nicht die Wunschlösung.

Gideon Mensah (28) hingegen reist am Montag nach überstandenem Infekt an – der Abwehr-Neuzugang ist immerhin ein kleiner Lichtblick. Für das zentrale Mittelfeld bleibt die Suche jedoch das drängendste Thema. Der FC braucht dringend einen Sechser, der Tempo, Zweikampfhärte und Erfahrung mitbringt – Eigenschaften, die Skhiri perfekt vereint. Doch ob er kommt, ist fraglich.

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