Deniz Undav hat die deutsche Nationalmannschaft mit einem Doppelpack zum Sieg gegen die Elfenbeinküste geführt. Beim 2:1-Erfolg im zweiten Gruppenspiel der Weltmeisterschaft 2026 erzielte der Stürmer beide Treffer für das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann.
Undav avanciert zum Matchwinner
Der 29-jährige Angreifer, der für seine Torgefahr bekannt ist, brachte die DFB-Elf früh in Führung. Nach einem schnellen Angriff nutzte er eine Hereingabe von der rechten Seite und schloss platziert ab. Die Führung gab der Mannschaft Sicherheit, doch die Elfenbeinküste kam noch vor der Pause zum Ausgleich. Ein abgefälschter Schuss aus der Distanz ließ Torhüter Marc-André ter Stegen keine Chance.
Im zweiten Durchgang drängte Deutschland auf den erneuten Führungstreffer. Undav war es erneut, der in der 67. Minute nach einer Ecke per Kopf traf. Der Doppelpack sicherte den wichtigen Dreier und festigte die Tabellenführung der Gruppe.
Nagelsmann zeigt Emotionen
Bundestrainer Julian Nagelsmann, der sonst eher ruhig agiert, ließ nach dem zweiten Treffer seinen Emotionen freien Lauf. „Er hat eine unglaubliche Entwicklung genommen und ist für uns unverzichtbar“, lobte Nagelsmann den Torschützen. Die Szene, in der Nagelsmann an der Seitenlinie jubelte, ging in den sozialen Medien viral.
Das Spiel fand im kleinsten Stadion der WM statt, was für eine besondere Atmosphäre sorgte. Die deutschen Fans waren in der Überzahl und feierten ihre Mannschaft lautstark.
Nächste Herausforderung wartet
Mit dem Sieg hat Deutschland beste Karten, das Achtelfinale zu erreichen. Am letzten Gruppenspieltag geht es gegen einen weiteren Gegner, bei dem ein Punkt für das Weiterkommen reichen könnte. Die Mannschaft zeigte sich nach dem Spiel optimistisch: „Wir haben Charakter bewiesen und uns den Sieg verdient“, sagte Kapitän İlkay Gündoğan.
Die Elfenbeinküste hingegen muss nun auf Schützenhilfe hoffen, um noch die K.o.-Runde zu erreichen. Das Team von Trainer Jean-Louis Gasset zeigte eine kämpferische Leistung, konnte aber die individuelle Klasse der Deutschen nicht kompensieren.



