Union Berlin: Nächste Nationalspielerinnen im Anflug
Union Berlin: Nächste Nationalspielerinnen im Anflug

Die Fußballerinnen von Union Berlin mit ihrer neuen Trainerin Marie-Louise Eta rüsten weiter auf. Nach Informationen von BILD sind die Köpenickerinnen dabei, zwei weitere Nationalspielerinnen an die Alte Försterei zu lotsen. In den vergangenen Wochen hatten sie bereits vier Top-Zugänge bekanntgegeben.

Dunst soll aus München kommen

Torhüterin Nelly Smolarczyk, die mit der deutschen U19 ab Ende Juni die EM spielen wird, kommt aus Wolfsburg. Die einmalige deutsche A-Nationalspielerin, Jella Veit, und die sechsmalige DFB-Spielerin Lisanne Gräwe kommen aus Frankfurt. Und die belgische Auswahl-Spielerin Jill Janssens wechselt aus Hoffenheim. Nun stehen die nächsten spektakulären Transfers bevor.

Nach BILD-Informationen bemüht sich Union um die Verpflichtung von Barbara Dunst. Die zentrale Mittelfeldspielerin steht beim FC Bayern unter Vertrag. Im vergangenen Sommer war sie aus Frankfurt nach München gekommen, musste sich aber erst von einem Kreuzbandriss erholen. Im April traf Dunst noch für die Bayern bei Union. In der abgelaufenen Saison bestritt sie 17 Bundesliga-Spiele für die Bayern, aber nur sechs von Beginn an. Für Österreich spielte Dunst 94 Mal. Ihr Vertrag in München läuft noch bis 2028. Für sie ist eine Ablöse im niedrigen sechsstelligen Bereich fällig.

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Interesse an Sturm-Talent aus Freiburg

Zudem sind die Berlinerinnen an einer schweizerischen Nationalspielerin interessiert. Leela Egli gilt als Sturm-Talent, spielte trotz ihres Alters von 19 Jahren aber auch schon viermal für die A-Elf der Eidgenossinnen. Bei ihrem Verein, dem SC Freiburg, rotierte Egli in dieser Saison zwischen der Jokerrolle von der Bank und der Startelf.

Union sorgt als Aufsteiger für Furore

Union bastelt weiter an einer Mannschaft, die in der Tabelle nach oben klettern kann. Schon als Aufsteiger hatten die Berlinerinnen in der vergangenen Saison für Furore gesorgt. Zum einen, weil sie selbstbewusst auf dem Transfermarkt auftraten und Spielerinnen mit guten Verträgen lockten. Zum anderen, weil sie direkt im Premieren-Jahr auf Platz neun landeten. Und: Mit insgesamt 106.708 Zuschauern kamen so viele Fans zu den Heimspielen von Union wie zu keinem anderen Bundesligisten. Bald können sie eine noch stärkere Mannschaft auf dem Weg ins obere Tabellendrittel anfeuern.

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