Der 1. FC Union Berlin hat auch das vierte Vorbereitungsspiel in Serie nicht gewinnen können. Am Sonntagnachmittag unterlag die Mannschaft von Trainer Mauro Lustrinelli beim Schweizer Zweitligisten FC Aarau mit 1:2 (1:1). Vor 2995 Zuschauern im Stadion Brügglifeld zeigte Union dabei die bislang beste Leistung der Vorbereitung, wie Lustrinelli betonte: „Nur das Ergebnis stimmte nicht. In der ersten Hälfte haben wir die bislang meiste Intensität gezeigt. Normalerweise gewinnt man so ein Spiel.“
Ljubicic trifft per Elfmeter, Pech mit Aluminiumtreffern
Den zwischenzeitlichen Ausgleich erzielte Marin Ljubicic per Foulelfmeter in der 42. Minute. Den Strafstoß hatte Julien Friedrich herausgeholt. Zuvor war Union mehrfach dem Führungstreffer nahe: Leopold Querfeld traf in der 22. Minute die Latte, Woo-Yeong Jeong in der 43. Minute den Pfosten. Auch Friedrich und Duje Sliskovic (beide 36.) sowie Linus Güther (60./Hacke) vergaben gute Chancen.
Aarau war ebenfalls vom Punkt erfolgreich. Serge Müller verwandelte in der 2. Minute einen von Christopher Trimmel verursachten Foulelfmeter zur Führung. In der 86. Minute entschied der Schiedsrichter auf einen umstrittenen Handelfmeter, den Daniel Afriyie zum Siegtreffer nutzte. Unglücksrabe war Zeno van den Bosch, der das Handspiel begangen haben soll. Ab der 68. Minute kamen bei Union zahlreiche U19-Spieler zum Einsatz, an denen die Niederlage laut Lustrinelli jedoch nicht lag.
Burke und Vulin fehlen verletzt
Nicht mitwirken konnten Stürmer Oliver Burke und Nachwuchsspieler Luka Vulin. Beide hatten sich am Vortag beim 1:1 in Winterthur verletzt. Burke leidet unter Achillessehnenproblemen, die er sich in der Schweiz zugezogen hat. „Bei Burke wäre ein Einsatz auch im fitten Zustand nicht geplant gewesen“, erklärte der Trainer. Die Beschwerden haben sich jedoch verschlimmert. Sowohl Burke als auch Vulin werden nun in Berlin medizinisch untersucht. In der kommenden Woche hat Union trainingsfrei.



