Union Berlins Fußballerinnen trotzen Rückschlägen: Ambitionen bleiben ungebrochen
Union-Fußballerinnen: Ambitionen trotz Rückschlägen ungebrochen

Union Berlins Fußballerinnen trotzen Rückschlägen: Ambitionen bleiben ungebrochen

Trotz zahlreicher sportlicher Enttäuschungen in der aktuellen Saison lassen die Fußballerinnen des 1. FC Union Berlin nicht von ihren hochgesteckten Zielen ab. Geschäftsführerin Jennifer Zietz betonte in einer Medienrunde die unveränderten Ambitionen des Teams, das mit großen Erwartungen in die Bundesliga gestartet war.

Enttäuschende Saison mit Platz neun

Die Frauen von Union Berlin spielen bislang eine enttäuschende Saison in der Fußball-Bundesliga. Unter Trainerin Ailien Poese belegt der Kader aktuell nur den neunten Tabellenplatz und musste am vergangenen Sonntag bereits die vierte Heimniederlage hinnehmen. Besonders bemerkenswert ist dabei der Kontrast zwischen den Zuschauerzahlen und den sportlichen Ergebnissen.

Mit einem Heim-Zuschauerschnitt von 7.456 Besuchern verzeichnen die Köpenickerinnen den zweithöchsten Wert aller Bundesligisten. Dennoch kann von einer Festung Alte Försterei momentan keine Rede sein, wie Zietz deutlich machte: „Das ist überhaupt kein Thema“.

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Zietz bleibt zuversichtlich trotz Herausforderungen

Die 42-jährige Geschäftsführerin sieht keine akute Abstiegsgefahr für die Frauen-Abteilung: „Dazu sind der Kader und die Spielerinnen zu stark. Wir müssen uns einfach bewusst werden, wofür Union steht. Aber es ist natürlich auch klar, dass es halt noch nicht jeder so verinnerlicht hat.“

Zietz, selbst ehemalige Nationalspielerin, betonte die langfristige Ausrichtung des Vereins: „Wir sollten an unseren Zielen festhalten. Ich glaube, es kann nichts anderes geben, als dann irgendwann auch an der Spitze der Liga anzukommen und bestmöglich international zu spielen mit solchen Rahmenbedingungen.“

Beste Bedingungen im Frauenfußball

Die gebürtige Rostockerin ist überzeugt, dass kein anderer Bundesligaverein bessere Bedingungen für den Frauenfußball bietet als Union Berlin. Die Spielerinnen erhalten Gehälter, die ein Nebenberuf überflüssig machen, und trainieren an denselben Orten wie die Männermannschaft.

„Selbst Spielerinnen aus Wolfsburg waren hier und haben gesagt, dass sie solche Bedingungen in der Kombination nicht haben. Und da betrachte ich einfach das Gesamtpaket“, erklärte Zietz. Ende dieses Jahres wird neben dem Stadion das dreistöckige Funktionsgebäude fertiggestellt, das beide Teams gemeinsam nutzen werden.

Diese Infrastrukturinvestitionen unterstreichen das langfristige Engagement des Vereins für den Frauenfußball, auch wenn die sportlichen Ergebnisse momentan hinter den Erwartungen zurückbleiben.

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