Verrückte Nummer: Auch Uno sorgt für Gladbach-Premiere
Im Länderspiel gegen China lief Zento Uno (22) mit der 17 auf. Nun sorgt der Japaner für eine weitere Premiere bei Borussia Mönchengladbach: Der Mittelfeldspieler, der am Donnerstag einen Vertrag bis 2030 unterschrieb, wird in der kommenden Saison mit der Rückennummer 47 auflaufen. Bisher hat mit dieser Nummer noch kein Profi ein Bundesliga-Spiel für die Fohlen absolviert.
Einzigartige Nummer in der Vereinsgeschichte
Die 47 ist in Gladbachs langer Bundesliga-Historie eine echte Rarität. Zuvor trug nur ein einziger Spieler diese Zahl auf dem Trikot: In der Saison 2016/17 hatte Mike Feigenspan (30) diese Rückennummer. Der Stürmer war jedoch nicht für den Profikader vorgesehen, sondern kickte in Borussias Zweitvertretung in der Regionalliga (64 Spiele, 20 Tore). Ein einziges Mal, am 29. April 2017 beim 2:1-Sieg der Profis in Mainz, saß Feigenspan mit der 47 aufgrund akuten Personalmangels unter Trainer Dieter Hecking (61) auf der Bank – zum Einsatz kam er aber nicht.
Lidberg bereits mit ungewöhnlicher Nummer
Zuvor hatte sich bereits der Schwede Isac Lidberg (27) für eine außergewöhnliche Rückennummer entschieden: Der Stürmer, der zuletzt für Zweitligist Darmstadt 98 spielte, trägt in der kommenden Saison die 3 auf dem Rücken. Eine Nummer, mit der in Gladbachs Bundesliga-Geschichte zuvor noch kein Angreifer dauerhaft gekickt hatte.
Weitere Nummern könnten frei werden
Allerdings ist das letzte Wort in Sachen Rückennummern in Gladbach noch nicht gesprochen. Weil noch nicht hundertprozentig klar ist, welche Profis den Verein noch verlassen. Mit Florian Neuhaus (Nummer 10), Tomas Cvancara (Nummer 31), Joe Scally (Nummer 29), Nathan Ngoumo (Nummer 19), Jan Olschowsky (Nummer 23) und Grant-Leon Ranos (Nummer 28) gibt es einige Rückennummern, die plötzlich für die Bundesliga wieder frei werden könnten.



