US-Trainer Pochettino sendet emotionale Grüße an Messi
US-Trainer Pochettino sendet emotionale Grüße an Messi

Mauricio Pochettino, Trainer der US-amerikanischen Fußballnationalmannschaft, hat die Pressekonferenz vor dem zweiten WM-Gruppenspiel gegen Australien genutzt, um seinem ehemaligen Spieler Lionel Messi emotionale Unterstützung zuzusprechen. „Ich möchte ihm all meine Unterstützung senden, weil er sich in einer schwierigen familiären Situation befindet“, sagte Pochettino. „Ich kenne ihn und seine Familie aus unserer gemeinsamen Zeit in Paris. Ich wünsche seiner Familie alles Gute.“

Hintergrund: Messis Vater unter medizinischer Beobachtung

Der Grund für Pochettinos Worte ist die aktuelle gesundheitliche Lage von Messis Vater, der nach Angaben der Familie „unter medizinischer Beobachtung“ steht. Aus diesem Grund verpasste er das erste WM-Spiel Argentiniens gegen Algerien, bei dem Messi drei Tore zum 3:0-Sieg beisteuerte. Pochettino und Messi arbeiteten in der Saison 2021/22 gemeinsam bei Paris Saint-Germain.

Pochettino schwärmt von Argentinien und Messi

Obwohl Pochettino als Trainer der USA „mein Leben für Amerika geben“ würde, konnte er eine Lobeshymne auf sein Heimatland Argentinien nicht unterdrücken. „Ich bin Argentinier und habe die Leistung gegen Algerien sehr genossen“, sagte der 54-Jährige. „Messi ist der Beste!“ Er fügte hinzu, dass Argentinien „ein großartiges Team“ habe, das vor vier Jahren die Weltmeisterschaft gewonnen habe. „Viele der Spieler sind Weltmeister aus Katar. Ihr Trainer Lionel Scaloni ist der beste Trainer bei dieser WM. Die Fans sind außergewöhnlich. Und die Kirsche obendrauf ist Messi.“

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Personalsorgen vor dem Spiel gegen Australien

Pochettino selbst muss vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Australien am Freitag um 21.00 Uhr (ARD und MagentaTV) bis zur letzten Minute um den Einsatz seines Stars Christian Pulisic bangen. Der frühere Dortmunder von der AC Mailand leidet unter Schmerzen in der linken Wade und konnte „die ganze Woche nur individuell trainieren“, so der US-Coach. Erst wenige Stunden vor dem Spiel werde es „ein Meeting mit unserem medizinischen Stab geben“, erklärte Pochettino. „Es geht ihm deutlich besser als am vergangenen Freitag. Wir werden sehen. Aber falls er gegen Australien nicht spielen kann, wird er gegen die Türkei zurück sein.“

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