USA begeistert mit 2:0 gegen Australien bei der WM
USA begeistert mit 2:0 gegen Australien bei der WM

Der Gastgeber und WM-Neuling USA hat mit einem souveränen 2:0-Sieg gegen Australien vorzeitig das Achtelfinale erreicht. Vor 66.925 Zuschauern im ausverkauften Lumen Field in Seattle sorgten ein Eigentor von Cameron Burgess (11. Minute) und ein Treffer von Alex Freeman (43. Minute) für den zweiten Sieg im zweiten Spiel. Damit gelang den USA der beste WM-Start seit 1930.

Frühes Eigentor bringt USA auf die Siegerstraße

Wie schon im Auftaktspiel gegen Paraguay profitierten die Amerikaner von einem frühen Eigentor. Eine scharfe Hereingabe von Folarin Balogun lenkte Australiens Verteidiger Burgess unglücklich ins eigene Tor. Die Führung gab den USA Sicherheit, und sie dominierten die Partie nach Belieben. Besonders über die rechte Seite mit Sergiño Dest kamen die Gastgeber immer wieder gefährlich vor das Tor der Socceroos.

Freeman erhöht vor der Pause

Kurz vor der Halbzeit belohnte sich die Mannschaft von Trainer Mauricio Pochettino für den großen Aufwand. Nach einer Ecke schloss Dest aus 20 Metern ab, sein abgeblockter Schuss landete bei Freeman, der per Kopf zum 2:0 traf. Die Fans im Stadion feierten das Tor mit ohrenbetäubendem Jubel – bereits vor der Partie waren knapp 120 Dezibel gemessen worden.

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Zwayer mit unauffälligem WM-Debüt

Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer hatte bei seinem WM-Debüt keine Probleme. Er leitete die Partie in der Mittagssonne von Seattle mit großer Ruhe und ohne Fehler. Das Duell bot allerdings auch keine echten Aufreger. Das zunächst wegen Abseits zurückgepfiffene zweite Tor der Gastgeber wurde nach langer Video-Überprüfung doch anerkannt.

Australien noch mit Chancen aufs Achtelfinale

Für Australien ist das Weiterkommen nach dem 2:0-Coup gegen die Türkei weiterhin möglich. Nach der Pause wechselte Trainer Tony Popovic dreimal, auch Burgess musste nach seinem Eigentor weichen. Die Australier hielten zwar besser mit und erspielten sich angeführt vom dynamischen Joker Nestroy Irankunda auch Chancen, doch spannend wurde es nicht mehr. Auf der Gegenseite brach immer wieder Balogun durch, doch auch die USA trafen nicht mehr.

USA-Fieber im ganzen Land

Die USA, sonst eher dem American Football oder Basketball verschrieben, werden allmählich warm mit der Sportart, die sie nur „Soccer“ nennen. Angesichts der frühen Anstoßzeit um 12 Uhr mittags hatten sich die Fans schon frühmorgens in den Pubs rund um das Stadion versammelt und ihre ersten Biere bestellt. Als die Hymne abgespielt war, flogen mehrere Hubschrauber über das imposante Heimstadion des Football-Clubs Seattle Seahawks. Schon vor der Partie säumten tausende euphorische Fans das Studio des übertragenden Senders Fox, im ganzen Land kamen Menschen zu Public-Viewing-Events zusammen.

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