Weltmeister Kramer tauft FCM-Neuzugang Müsel auf „Mesut“
Weltmeister tauft FCM-Neuzugang auf „Mesut“

Torben Müsel (26) ist der vierte Neuzugang des 1. FC Magdeburg in dieser Sommervorbereitung. Der Mittelfeldspieler, der zuvor für Rot-Weiss Essen in der 3. Liga spielte, zeigt sich bereits voller Vorfreude auf seine neue Aufgabe. „Die ersten Tage sind immer sehr spannend. Die Avnet Arena hat mir schon sehr gut gefallen. Ich freue mich bereits riesig auf das ausverkaufte Haus“, sagte Müsel.

Entscheidung für Magdeburg: Trainer überzeugten

Ausschlaggebend für den Wechsel an die Elbe waren die Gespräche mit den Trainern Petrik Sander und Pascal Ibold. „Die Kontakte mit den Trainern waren schon sehr früh gegeben. Wir hatten lange Telefonate, die am Ende auch entscheidend dahingehend waren, dass ich zum 1. FC Magdeburg wechsle. Natürlich ging es in den Gesprächen vor allem um ihre Spielidee, die sie mir näher erklärt haben. Das war mir persönlich sehr wichtig“, erklärte Müsel. Sein Ex-Klub Essen hatte bis zuletzt gehofft, ihn halten zu können, doch der verpasste Aufstieg in der Relegation gegen Greuther Fürth war ein Grund für den Wechsel.

Weltmeister Kramer prägte Spitznamen „Mesut Müsel“

Müsel, der von 2018 bis 2022 bei Borussia Mönchengladbach unter Vertrag stand und dort mit dem Weltmeister von 2014, Christoph Kramer, trainierte, hat einen besonderen Spitznamen: „Mesut Müsel“. Kramer war von Müsels Passgenauigkeit und Haltung so angetan, dass er ihn nach dem ehemaligen Nationalspieler Mesut Özil benannte. „Chris hat immer gesagt, ich spiele Pässe wie er. Der Name kam dann relativ schnell auf – und auch nur von ihm. Ich habe es spaßig aufgenommen. Es ist schon cool, wenn ein Weltmeister so etwas zu dir sagt“, berichtete Müsel.

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Der Durchbruch in der Bundesliga blieb Müsel jedoch verwehrt. „Sicherlich war der Traum damals groß, auch in der 1. Liga zu spielen. Aber manchmal ist ein vermeintlicher Schritt zurück auch ganz gut. Vielleicht war ich zum damaligen Zeitpunkt noch nicht reif genug. Man muss auch dazu sagen, dass in Gladbach eine hohe Qualität vorhanden war. Für junge Spieler war es nicht einfach. Der Schritt in die 3. Liga war deshalb nicht falsch, was vor allem meiner Körperlichkeit gut tat. Jetzt aber fühle ich bereit, noch einmal anzugreifen“, so Müsel.

Ziele in der 2. Bundesliga

Müsel möchte in der kommenden Saison in der 2. Bundesliga angreifen: „Ich möchte so viele Spiele wie möglich auf dem Platz stehen, erfolgreich sein und der Mannschaft helfen. Ich freue mich riesig auf diese Herausforderung.“ Seine Schuss- und Passtechnik erinnern tatsächlich an Mesut Özil, was ihm bereits in Gladbach Anerkennung einbrachte. Mit dem 1. FC Magdeburg will er den nächsten Schritt machen und seine Fähigkeiten unter Beweis stellen.

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