Wende im Fall Wahi: Ivorer darf gegen DFB-Elf spielen
Elye Wahi, der ivorische Nationalstürmer, wird nun doch am WM-Spiel der Elfenbeinküste gegen die deutsche Nationalmannschaft teilnehmen können. Zunächst war dem 23-Jährigen die Einreise nach Kanada verweigert worden. Der ivorische Verband gab bekannt, dass nun alle erforderlichen Genehmigungen vorliegen.
Hintergrund der Einreiseverweigerung
Wahi, der in der Rückrunde auf Leihbasis für OGC Nizza spielte und bei Eintracht Frankfurt unter Vertrag steht, war vor seiner Reise nach Kanada in Frankreich vorübergehend in Polizeigewahrsam genommen worden. Die Staatsanwaltschaft Marseille bestätigte, dass der Spieler am 29. Mai wegen Manipulationsverdachts festgenommen wurde. Konkret soll es um ein Spiel der französischen Ligue 1 am 17. Mai gehen, bei dem Wahi verdächtigt wird, absichtlich eine Gelbe Karte kassiert zu haben. Ungewöhnlich hohe Wettbewegungen auf eine Verwarnung von Wahi hatten die französische Liga auf den Plan gerufen, die die Justiz einschaltete.
Verband äußert sich zu den Vorwürfen
Der ivorische Verband erklärte, dass man zwar Kenntnis von den Berichten habe, aber bislang keine gerichtlichen Verfahren gegen den Spieler bekannt seien. Wahi selbst konnte bereits mit der Nationalmannschaft in die USA reisen und stand beim 1:0-Sieg gegen Ecuador in der Startelf. In Frankfurt besitzt der Angreifer einen Vertrag bis 2030.
Das Spiel gegen die DFB-Elf findet am Samstag um 22.00 Uhr in Toronto statt und wird im ZDF und bei MagentaTV übertragen.



