WM 2026: Messi schreibt Geschichte mit sechster Teilnahme
WM 2026: Messi schreibt Geschichte mit sechster WM

WM 2026: Messi schreibt Geschichte mit sechster Teilnahme

Superstar Lionel Messi ist als erster Fußball-Profi der Welt bei sechs Weltmeisterschaften zum Einsatz gekommen. Der 38-Jährige stand beim WM-Auftakt von Titelverteidiger Argentinien gegen Algerien in Kansas City in der Startaufstellung. Es war der 200. Länderspiel-Einsatz des Weltmeisters von 2022. Mexikos Torwart Guillermo Ochoa kommt ebenfalls auf sechs WM-Turniere, saß zum Auftakt beim 2:0 im Eröffnungsspiel gegen Südafrika aber nur auf der Ersatzbank. Cristiano Ronaldo kann mit Messi gleichziehen, wenn er für Portugal gegen DR Kongo am Mittwoch zum Einsatz kommt.

Luca Zidane spielt mit Kopfschutz

Für den Sohn von Weltmeister Zinédine Zidane war schon der Anpfiff gegen Argentinien ein Erfolgserlebnis: Noch im April war die WM-Teilnahme für den Torwart Algeriens nach einer schweren Kopfverletzung unsicher. Der 28-Jährige trägt einen auffälligen Kopfschutz. Zidane, der wie sein Vater die Staatsbürgerschaften Frankreichs und Algeriens hat, war im Spiel des spanischen Zweitligisten FC Granada gegen UD Almería mit einem Gegenspieler zusammengekracht. Was erst als Gehirnerschütterung diagnostiziert wurde, entpuppte sich als Kiefer- und Kinnbruch.

Wende bei Iran-Profi Torabi

Offensivspieler Mehdi Torabi kann seine Teilnahme für den Iran an der WM fortsetzen. Die Ungereimtheiten um das Visum sind geklärt, wie der Verband mitteilte. Zuvor hieß es, das Visum des 31-Jährigen sei nach der ersten Einreise für ungültig erklärt worden. Nun wurde Torabi ein zweites Visum ausgestellt, mit dem er für weitere Partien problemlos in die USA einreisen kann. Der iranische Verband wurde dabei auch von der FIFA unterstützt. Der Iran trifft in der Vorrunde noch auf Belgien und Ägypten.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Tuchel heiß auf Englands WM-Start

England will in seinem WM-Auftaktspiel den Grundstein für den ersehnten zweiten Weltmeistertitel legen. „Natürlich träumen wir, wir haben das Recht zu träumen, aber wir wollen uns nichts vormachen“, sagte Trainer Thomas Tuchel: „Wir wollen uns anstrengen und dann auch das Ergebnis verdienen. Also tun wir das, und es beginnt morgen.“

Frankreich startet mit Sieg in Titelmission

Superstar Kylian Mbappé und Bayern-Profi Michael Olise haben Titelanwärter Frankreich zum Auftaktsieg geführt. Mbappé erzielte beim 3:1 gegen Senegal die Führung, Olise leistete die Vorarbeit. Der eingewechselte Bradley Barcola erhöhte. Senegals Ibrahim Mbaye machte es kurz spannend, ehe Mbappé mit seinem insgesamt 14. WM-Treffer erneut zuschlug. Damit ist der Stürmer nur noch zwei Tore vom WM-Rekordhalter Miroslav Klose entfernt.

Gericht bestätigt Einreiseverbot für Ghana-Profi Partey

Ghanas Fußballer Thomas Partey hat vor Gericht eine Niederlage erlitten und darf nicht zum WM-Auftaktspiel nach Kanada einreisen. Das kanadische Bundesgericht in Ottawa wies den Einspruch gegen die Einreiseverweigerung ab. Damit kann Partey beim ersten Gruppenspiel gegen Panama nicht dabei sein.

Absurde Bierpreise bei der WM

Diese WM geht wegen horrender Ticketpreise, Flug- und Hotelkosten mächtig an den Fan-Geldbeutel. Im Stadion werden bis zu 23 Dollar für ein Import-Bier fällig – umgerechnet rund 19,80 Euro für nicht mal einen halben Liter. Amerikanisches Bier kostet 21 Dollar. Selbst im Finalstadion ist Bier günstiger, aber immer noch teuer.

Deutscher Schiedsrichter Zwayer debütiert bei US-Spiel

Schiedsrichter Felix Zwayer kommt beim zweiten Auftritt von Gastgeber USA zu seinem WM-Debüt. Der Berliner wurde für das Spiel USA gegen Australien eingeteilt. Als Assistenten stehen ihm Christian Dietz und Robert Kempter zur Seite. Zwayer pfiff bereits bei der EM 2024, der Club-WM und dem Europa-League-Finale 2025.

Levi's trickst Fifa aus

Der amerikanischen Jeansmarke Levi's ist ein viel beachteter Werbecoup gelungen. Eigentlich heißt das Stadion im kalifornischen Santa Clara Levi's Stadium, während des Turniers erlaubt die Fifa den Namen des Sponsors nicht. Levi's umging das Verbot, indem sie die Konzern-Buchstaben mit weißen Planen abhängen ließen, die die Umrisse des Firmenlogos bilden. In den sozialen Medien wurde die Aktion gefeiert.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration

Irans Team muss USA nach Spiel verlassen

Die iranische Nationalmannschaft musste die USA gleich nach dem Auftaktspiel verlassen. Trainer Amir Ghalenoei sagte, das Team habe erwartet, die Nacht in Kalifornien zu verbringen, musste aber sofort nach Mexiko fliegen. Kapitän Mehdi Taremi kritisierte, dass die FIFA die iranischen Sportler stärker unterstützen müsse.

Tunesien entlässt Trainer während der WM

Der tunesische Fußballverband hat die Trennung von Nationaltrainer Sabri Lamouchi vollzogen. Der Franzose Hervé Renard soll als Nachfolger das Team für das restliche Turnier führen. Das 1:5 im WM-Auftaktspiel gegen Schweden war das letzte Spiel für Lamouchi.

DFB-Team für Löw noch nicht titelreif

Ex-Bundestrainer Joachim Löw zählt die deutsche Nationalmannschaft trotz positiver Entwicklung nicht zu den ganz großen WM-Favoriten. „Die Mannschaft hat viel Qualität, aber noch nicht die Stabilität, die es braucht, um Titel zu gewinnen“, sagte Löw. Für den großen Coup benötige das Team Persönlichkeiten wie 2014.

Iran trotzt politischem Druck

Die iranische Nationalmannschaft hat in ihrem politisch aufgeladenen ersten WM-Spiel ein 2:2 gegen Neuseeland erreicht. Vor dem Hintergrund des Iran-Kriegs gab es Proteste im Stadion. Die Mannschaft stand geschlossen bei der Nationalhymne. Die Stimmung war friedlich.

Uruguay mit Stotter-Start

Uruguay musste sich gegen Saudi-Arabien mit einem 1:1 begnügen. Maxi Araujo rettete mit seinem Ausgleichstreffer einen Punkt. Die Kritik an Trainer Marcelo Bielsa dürfte zunehmen. Saudi-Arabien hatte durch Abdulelah Al-Amri geführt.

Proteste vor Iran-Spiel

Vor dem WM-Spiel des Iran gegen Neuseeland waren Protestbekundungen zu sehen. Viele Menschen schwenkten alte iranische Flaggen. Die Stimmung war friedlich.

Videoschiri weist Vorwürfe zurück

Der australische Schiedsrichter Shaun Evans hat den Verdacht einer umstrittenen Handgeste zurückgewiesen. Er sei während der TV-Übertragung gezeigt worden, wie er mit Daumen und Zeigefinger einen Kreis formte. Evans betonte, er habe keine Botschaft senden wollen.