WM 2026: Diese Teams können sich am 2. Spieltag vorzeitig qualifizieren
WM 2026: Vorzeitige Qualifikation am 2. Spieltag möglich

Zweiter Spieltag der WM startet: Wer sich schon für die K.o.-Runde qualifizieren kann

Die Vorrunde der Fußball-Weltmeisterschaft wird zu einem Rechenspiel. Der neue Modus des XXL-Turniers sorgt dafür, dass neben allen Gruppensiegern und -zweiten auch die acht besten Drittplatzierten der zwölf Gruppen weiterkommen. Doch einige Mannschaften können bereits für Klarheit sorgen, während anderen das Aus droht.

Deutschland mit Chance auf vorzeitigen Einzug

Das deutsche Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann hat nach dem 7:1-Auftaktsieg gegen Debütant Curaçao die Möglichkeit, vorzeitig die erste Hürde zu nehmen. Die DFB-Elf kann am Samstag (22.00 Uhr, ZDF und MagentaTV) gegen die Elfenbeinküste das Ticket für die Runde der letzten 32 lösen, wenn sie erneut gewinnt. Sollte Ecuador im Anschluss nicht gegen Curaçao gewinnen, wäre sogar der Gruppensieg perfekt. Bei Punktgleichheit zählt der direkte Vergleich vor der Tordifferenz, danach die Anzahl der erzielten Tore, die Fair-Play-Wertung und zuletzt die FIFA-Weltrangliste.

Teams, die vorzeitig weiterkommen können

Neben Deutschland kann auch die Elfenbeinküste mit einem Sieg in Toronto vorzeitig die Qualifikation perfekt machen. In allen anderen Gruppen gilt: Die siegreich gestarteten Teams würden mit einem weiteren Erfolg vorzeitig in die nächste Runde einziehen. Dazu gehören:

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  • Mexiko, Südkorea (Gruppe A)
  • Schottland (Gruppe C)
  • USA, Australien (Gruppe D)
  • Schweden (Gruppe F)
  • Frankreich, Norwegen (Gruppe I)
  • Argentinien, Österreich (Gruppe J)
  • Kolumbien (Gruppe K)
  • England, Ghana (Gruppe L)

Teams, die bereits ausscheiden können

In bestimmten Konstellationen können Teams mit null Punkten bereits nach der zweiten Niederlage am zweiten Spieltag ausscheiden. Dazu zählen:

  • Tschechien, Südafrika (Gruppe A)
  • Haiti (Gruppe C)
  • Türkei, Paraguay (Gruppe D)
  • Ecuador, Curaçao (Gruppe E)
  • Tunesien (Gruppe F)
  • Algerien, Jordanien (Gruppe J)
  • Usbekistan (Gruppe K)
  • Kroatien, Panama (Gruppe L)

Kimmich: „Prüfsteine auf uns zu“

Joshua Kimmich, Kapitän der DFB-Elf, erwartet nach dem 7:1-Torfest gegen Curaçao eine ernsthafte Standortbestimmung. „Wir haben das erste Spiel gemacht gegen einen Gegner, der nicht Weltklasse-Niveau hat. Es werden Prüfsteine auf uns zukommen, an denen man erkennen kann, wo wir stehen“, sagte der 31-Jährige. Für das Match gegen die Elfenbeinküste mahnte er defensive Aufmerksamkeit an: „Wir müssen an der Stabilität arbeiten und weniger Gegentore bekommen.“ Der Treffer von Curaçao hätte trotz des klaren Resultats nicht fallen dürfen. Ein Thema bleibe die „Restverteidigung“. Die Elfenbeinküste um Yan Diomande von RB Leipzig habe „spektakuläre Spieler“. Dennoch geht Kimmich die Aufgaben positiv an: „Wir haben die Qualität, um beiden Gegnern wehtun zu können.“

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