WM-Angst von Spielerfrau Laura: Hass wie bei EM 2024 befürchtet
WM-Angst von Spielerfrau Laura: Hass wie bei EM 2024

WM-Euphorie und Angst vor Anfeindungen

Die Koffer sind gepackt, die Outfits ausgewählt, die Tickets gebucht. Die Vorfreude auf die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko ist groß. Für Laura „Abla“ Schmitt, die Freundin des spanischen Spielmachers Dani Olmo, steht jedoch nicht nur die Spannung auf den Titel im Vordergrund. Sie fürchtet sich vor Hass und Anfeindungen, wie sie sie bereits bei der Europameisterschaft 2024 erlebt hat.

Reise nach Atlanta: Spanien startet gegen Kap Verde

Laura Schmitt fliegt in diesen Tagen nach Atlanta, Georgia, wo die spanische Nationalmannschaft ihr Quartier für die ersten Spiele bezogen hat. „Ich fliege nach Atlanta, ich verpasse das erste Spiel leider, aber ich habe noch einen Job und muss Geld verdienen. Wir wissen nicht, ob Spanien in Atlanta bleibt oder mit der Base noch einmal umzieht“, erklärte Laura in ihrem Podcast „Ziemlich beste Fremde“. Spanien trifft am Sonntag um 18 Uhr auf Kap Verde.

Sie stellte klar, dass sie „nicht die ganze Zeit“ bei Olmo sein wird und ihn „wahrscheinlich kaum sieht. Nur wenn er freihat“. Dennoch ist ihre Unterstützung für Spanien ungebrochen. „Sie werden gewinnen“, prophezeit sie. Die vielen Titelfavoriten kümmern sie nicht: „Juckt mich nicht, Spanien gewinnt.“

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Erinnerungen an Hasswelle bei EM 2024

Doch mit der Vorfreude mischt sich auch die Angst vor erneuten Anfeindungen. „Ich bin gespannt, ob ich dann wieder der meistgehasste Mensch der Nation bin in meinem Spanien-Trikot. Das ist witzig“, sagte sie ironisch. Und weiter: „Dann wieder den deutschen Pass abgeben müssen – gar keinen Bock.“

Der Hintergrund: Vor zwei Jahren, als Olmo noch für RB Leipzig spielte, hatte Laura erstmals ein Spanien-Trikot getragen und auf Social Media kundgetan: „Bin dann wohl jetzt Spanien-Fan.“ Die Reaktion war eine massive Hasswelle. Sie wurde als „Verräterin“ beschimpft, ihr wurde nahegelegt, auszuwandern, und es wurde gefordert, sie solle ihren deutschen Pass abgeben. „Dann geh doch nach Spanien“, lauteten die Kommentare. Inzwischen lebt Laura in Barcelona, wo Olmo mit dem FC Barcelona spanischer Meister wurde.

Trotzige Zuversicht: „Spanien gewinnt“

Ihre Leidenschaft für Spanien entspringt der Liebe zu ihrem Freund. „Ich kann nur auf Spanien wetten, weil ich mich freuen würde, wenn Spanien gewinnt“, sagt sie und fügt augenzwinkernd hinzu: „Aus fußballerischer Sicht mit meinem Expertenauge würde ich auch sagen: Spanien gewinnt.“

Ob die Anfeindungen diesmal ausbleiben? Laura bleibt trotzig und hofft auf einen entspannten Turnierverlauf.

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