WM-Aus: Benjamin Henrichs veröffentlicht Sommerhit „Marbella“
WM-Aus: Henrichs veröffentlicht Sommerhit „Marbella“

Während die Fußball-Weltmeisterschaft in den USA, Kanada und Mexiko läuft, hat sich Benjamin Henrichs (28) eine Auszeit in Marbella gegönnt. Doch anstatt über seine Nichtnominierung durch Bundestrainer Julian Nagelsmann zu grübeln, startete der RB-Leipzig-Profi ein ungewöhnliches Urlaubsprojekt. Der 28-Jährige tauschte den Fußball gegen das Mikrofon und nahm im Tonstudio seinen eigenen Sommer-Hit auf. Der Titel: „Marbella“. Bei der Aufnahme trug er ein Ghana-Trikot, was auf seine familiären Wurzeln zurückgeht – seine Mutter stammt aus Ghana.

Gemeinsam mit Kumpel Anderson Lucoqui

Gemeinsam mit seinem Kumpel und Cottbus-Profi Anderson Lucoqui (28) veröffentlichte Henrichs das Lied „Marbella“ unter anderem auf YouTube und Spotify. Für den Rechtsverteidiger ist es bereits der zweite Ausflug in die Musikwelt. Nach „Von Anfang an“ erscheint nun drei Jahre später der nächste Titel.

Henrichs findet seine Stimme „Schrott“

Kurios: Henrichs selbst sieht sich alles andere als Sänger. Über seine musikalischen Fähigkeiten urteilte er auf seinem YouTube-Kanal schonungslos: „Meine Stimme ist Schrott.“ Auch deshalb nimmt der Leipziger seine Gesangskarriere mit Humor: „Es hat Spaß gemacht, aber es ist gut, dass ich Fußballer bin. Von meiner Stimme könnte ich nicht leben.“

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Muss er auch nicht! Auf dem Fußballplatz verdient Henrichs sein Geld. Dass er nicht mit der Nationalmannschaft um den WM-Titel spielt, tut ihm trotz der Ablenkung im Tonstudio deshalb deutlich mehr weh.

WM-Aus tut Henrichs weh

„Fußball kann schon hart sein. Egal wie ich das hier mit meinen Jungs genieße, ich wäre natürlich eine Million Mal lieber bei der WM“, erklärte Henrichs und sprach damit erstmals öffentlich über seine WM-Enttäuschung. Dass Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) ihn nicht nominiert hat, liegt vor allem an der fehlenden Spielzeit. Bei RB Leipzig kam Henrichs nicht an Rechtsverteidiger-Kollege Ridle Baku (28) vorbei – eine Entscheidung von Noch-Leipzig-Trainer Ole Werner (38).

Henrichs: „Am Ende muss ich sagen: Ich selbst kann mir nichts vorwerfen. Für mich war wichtig, dass ich alles gebe und alles reinhaue. Ich war ab Januar fit, habe aber einfach nicht gespielt. Für mich kann ich sagen: Ich habe alles gegeben. Ich wäre gern bei der WM gewesen, aber so ist das halt im Fußballerleben.“

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