WM-Aus für Schweden: Innenverteidiger Hien verletzt
WM-Aus: Schwedens Hien verletzt

Die schwedische Fußball-Nationalmannschaft muss für den weiteren Verlauf der Weltmeisterschaft auf ihren Stamm-Innenverteidiger Isak Hien verzichten. Der 27 Jahre alte Abwehrspieler, der in allen drei Gruppenspielen in der Startelf stand, erlitt im Spiel gegen Japan (1:1) eine Verletzung, die einen weiteren Einsatz unmöglich macht. Dies gab der schwedische Fußball-Verband offiziell bekannt.

Schwedens Defensive geschwächt vor Frankreich-Duell

Das Dreikronenteam trifft im Sechzehntelfinale am Dienstag um 23 Uhr in East Rutherford auf Frankreich. Der Sieger dieser Partie würde im weiteren Turnierverlauf auf das deutsche Team treffen, sofern die DFB-Elf ihr erstes K.-o.-Runden-Spiel gegen Paraguay gewinnt. Der Ausfall von Hien schwächt die schwedische Abwehr erheblich, da er als gesetzter Innenverteidiger eine Schlüsselrolle in der Defensivformation einnahm.

Hien hatte in den bisherigen WM-Spielen konstant gute Leistungen gezeigt und war ein wichtiger Faktor für die Stabilität der schwedischen Hintermannschaft. Gegen die offensive Stärke Frankreichs, die unter anderem von Kylian Mbappé und Antoine Griezmann angeführt wird, benötigt Schweden nun eine funktionierende Defensive ohne ihren etatmäßigen Innenverteidiger. Die genaue Art der Verletzung wurde vom Verband nicht näher spezifiziert, jedoch ist eine Teilnahme an den verbleibenden Turnierspielen ausgeschlossen.

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Auswirkungen auf die schwedische Taktik

Der Ausfall von Hien zwingt Trainer Janne Andersson zu einer Umstellung in der Abwehr. Mögliche Ersatzkandidaten sind unter anderem Victor Lindelöf, der bereits Erfahrung im Innenverteidiger-Duo hat, oder Filip Helander, der zuletzt weniger Spielzeit bekam. Die schwedische Mannschaft muss sich schnell an die neue Situation anpassen, da das Spiel gegen Frankreich richtungsweisend für den weiteren Turnierverlauf ist.

Schweden hatte sich mit einem Sieg gegen Japan und einem Unentschieden gegen die Schweiz für die K.-o.-Runde qualifiziert. Die Mannschaft zeigte sich in der Gruppenphase defensiv solide, kassierte nur zwei Gegentore. Der Verlust von Hien könnte jedoch die taktische Ausrichtung beeinflussen, da Andersson möglicherweise auf eine defensivere Taktik setzt, um die Lücke in der Innenverteidigung zu kompensieren.

Das Spiel gegen Frankreich verspricht eine hohe Intensität, da beide Teams um den Einzug ins Achtelfinale kämpfen. Schweden hofft, trotz des verletzungsbedingten Ausfalls eine starke Leistung abrufen zu können, um die Chance auf ein mögliches Duell mit Deutschland zu wahren.

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