Spanien hat sich im Finale der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 gegen Argentinien mit 1:0 durchgesetzt und damit den zweiten WM-Titel der Geschichte errungen. Das entscheidende Tor erzielte Ferran Torres in der 106. Minute vor 82.500 Zuschauern im MetLife Stadium in New York. Die internationale Presse feiert den spanischen Sieg als hochverdient und kritisiert die argentinische Mannschaft für ihre defensive und offensive Harmlosigkeit.
Spanische Medien: „Wieder Könige der Welt“
Die spanische Sportzeitung „Mundo Deportivo“ schreibt: „Ja, es war das entscheidende Spiel ihres Lebens. Ein Spiel, das die Geschichte eines Landes und einer Generation für immer verändern wird. Spanien muss das Jahr 2010 nun nicht mehr als einmalige Erinnerung betrachten. Die Nationalmannschaft unter Luis de la Fuente schrieb im MetLife Stadium ihr eigenes Kapitel in die Geschichte ein und holte sich gegen die argentinische Mannschaft um Leo Messi den zweiten Weltmeistertitel ihrer Geschichte.“
„Sport“ titelt: „Spanien holt sich seinen zweiten Stern dank eines Biss des 'Hais'!“ und bezieht sich auf Ferran Torres, der den Spitznamen „Tiburón“ (Hai) trägt. „Marca“ verkündet: „Wieder Könige der Welt. In die Ruhmeshalle der Helden rückt Ferran Torres ein, der ein monumentales Tor erzielte.“ „As“ kommentiert: „Wie beim ersten Mal. Ein Tor von Ferran Torres in der 106. Minute besiegelt den zweiten Weltmeistertitel in der Geschichte Spaniens. La Roja schoss 20 Mal aufs Tor, Argentinien nur zweimal.“
Argentinische Presse: „Das Ende eines Traums“
In Argentinien ist die Enttäuschung groß. „La Nación“ schreibt: „Das Ende eines Traums.“ „La Capital“ zeigt Verständnis: „Argentinien gab alles bis zum letzten Tropfen Blut, bis zum letzten Funken Mut und bis zum letzten Rest des Fußballs, der ihm noch blieb, und unterlag mit dem knappsten Ergebnis in der Verlängerung und mit nur zehn Spielern gegen eine spanische Mannschaft, die zwar deutlich überlegen war, der es aber an Mut fehlte, das Spiel schon früher zu entscheiden. Den Jungs von Lionel Scaloni ist nichts vorzuwerfen – sie haben eine phänomenale Weltmeisterschaft gespielt, mit epischen Siegen, mit der Liebe des gesamten argentinischen Volkes, und sie haben das Turnier mit hocherhobenem Kopf beendet.“
„Olé“ urteilt: „Argentinien gab alles und ging mit erhobenem Kopf unter: Spanien ist verdienter Weltmeister 2026.“ „Clarín“ würdigt Lionel Messi: „Danke, Leo! Messi verabschiedet sich von der WM mit seinem dritten Finale und einem unvergesslichen Turnier. Der argentinische Kapitän sitzt auf dem Rasen, resigniert, aber sicherlich stolz darauf, bei seiner letzten Weltmeisterschaft erneut ein Endspiel bestritten zu haben.“
Englische Presse: „Triumph des Fußballs über Argentiniens Verbrechen“
Die englische „Daily Mail“ spricht von einem „gebrochenen Herzen für Lionel Messi“. Die „Sun“ kommentiert: „Ein Märchen in New York. Ferran Torres' Treffer in der Nachspielzeit bricht die Herzen von Messi und Co. nach der dummen Roten Karte von Fernandez. Danke an die Götter des Fußballs. Danke an Ferran Torres und Spanien. Danke und gute Nacht an die Rabauken aus Buenos Aires. Argentinien musste schließlich dafür bezahlen, dass es versucht hatte, ein Fußballspiel in eine Straßenschlägerei zu verwandeln.“
Der „Guardian“ schreibt: „Ein dominantes Spanien gewinnt die WM, nachdem ein Tor in der Verlängerung die zehn Argentinier entthront.“ Der „Telegraph“ wird noch deutlicher: „Spanien gewinnt die WM in einem Triumph des Fußballs über Argentiniens Verbrechen. Es brauchte die Verlängerung, aber Gott sei Dank hat sich der Sport durchgesetzt. Spanien ist Weltmeister und der Fußball ist dadurch besser. Messi und Argentinien haben nichts verdient, denn sie haben nichts geleistet und waren damit die ersten WM-Finalisten, die in der regulären Spielzeit nicht einmal einen Torschuss hatten. Nichts als Foul, Foul und noch mehr Foul. Das war hässlicher, deprimierender Anti-Fußball. Und der hat bekommen, was er verdient.“
Französische und italienische Medien: „Spanien dominiert, Argentinien enttäuscht“
Die französische „L'Équipe“ schreibt: „Die neuen Könige. Spanien dominiert eine argentinische Mannschaft, die ihren ersten Torschuss erst in der 117. Minute abgibt. Zwei Jahre nach dem EM-Titel bestätigt La Roja ihren Status als beste Mannschaft der Welt.“ „Le Parisien“ ergänzt: „Die Welt liegt ihnen zu Füßen. Diese Spanier, die den Ball so geschickt laufen lassen, dass ihre Gegner fast verrückt werden, halten den WM-Pokal in den Händen.“
In Italien schreibt die „Gazzetta dello Sport“: „Spanien. Zwangsläufig Spanien. Unvermeidlich Spanien. Nur Spanien konnte dieses Finale gewinnen, denn wenn es an Argentinien gegangen wäre, wäre das eine Beleidigung für den Fußball gewesen.“ Der „Corriere della Sera“ kommentiert: „Spanien auf dem Dach der Welt vor den Augen von Trump. Messis letzter Tanz geriet zu einer langsamen Aufführung ohne Rhythmus.“
Schweizer und österreichische Presse: „Argentiniens Destruktivismus wird bestraft“
Der Schweizer „Blick“ titelt: „Gegen desolates Argentinien. Joker-Tor ins Glück – Spanien ist Weltmeister.“ Der „Tages-Anzeiger“ schreibt: „Spanien ist Weltmeister – Argentiniens Destruktivismus wird bestraft.“ Der österreichische „Kurier“ analysiert: „Spanien ist wieder Weltmeister. Wie 2010 gelang der Triumph in der Verlängerung, durch ein völlig verdientes 1:0 gegen Argentinien. Auf das erste spanischsprachige Finale seit 1930 folgte das erste Endspiel mit einem Weltmeister ohne Torchance: Argentinien hatte 90 Minuten lang keinen einzigen gefährlichen Angriff.“



