Die deutschen Fans haben weiterhin enorme Lust auf die Weltmeisterschaft. Das zeigen die sensationellen TV-Quoten beim Spiel der deutschen Nationalmannschaft gegen die Elfenbeinküste. Trotz des späten Anpfiffs um 22 Uhr verfolgten durchschnittlich 18,26 Millionen Zuschauer den 2:1-Sieg im ZDF. Der Marktanteil lag bei grandiosen 72,1 Prozent beim Gesamtpublikum. In der jüngeren Altersklasse (14 bis 49 Jahre) schalteten 5,98 Millionen ein, was einem Marktanteil von 78,5 Prozent entspricht.
Erstmals seit 2014 wieder K.o.-Runde erreicht
Sechs Tage nach dem Torfestival gegen WM-Debütant Curaçao (7:1) drehte das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann (38) einen Pausen-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg gegen die Ivorer. Damit hat Deutschland erstmals seit dem WM-Titel 2014 wieder die K.o.-Runde bei einer Weltmeisterschaft erreicht. Die Fans feierten den späten Siegtreffer ausgelassen – in Köln legten sie sogar die Reeperbahn lahm.
Nachberichterstattung mit Rekordwerten
Selbst die Nachberichterstattung gegen Mitternacht sahen noch neun Millionen Zuschauer. Das sind Zahlen, die um diese Uhrzeit sonst nie erreicht werden. Zwar wurden die bärenstarken Werte vom Auftaktspiel gegen Curaçao (23 Millionen Zuschauer) nicht ganz erreicht, doch jene Partie begann bereits um 19 Uhr. Zum Vergleich: Das parallel laufende Spiel zwischen Holland und Schweden um 19 Uhr verfolgten rund 5,47 Millionen Fans – ebenfalls starke, aber weniger astronomische Quoten.
DFB-Elf begeistert die Massen
Die Begeisterung für die deutsche Nationalmannschaft ist ungebrochen. Die hohen Einschaltquoten belegen, dass die WM in Deutschland auf großes Interesse stößt, selbst bei späten Anstoßzeiten. Der 2:1-Sieg gegen die Elfenbeinküste war ein weiterer Beweis für die Zugkraft des Teams.



