WM-Nacht der Superstars: Messi und Haaland glänzen
WM-Nacht: Messi und Haaland zaubern

Die Nacht der Superstars bei der WM

Es war eine Nacht, die ganz im Zeichen der großen Namen stand: Lionel Messi schrieb erneut Geschichte, Erling Haaland lieferte in seinem ersten WM-Spiel ab, und Kylian Mbappé sorgte für Diskussionen. Hier die Höhepunkte.

Messi mit Rekorden und Dreierpack

Mit einem 3:0-Auftaktsieg gegen Algerien startete Titelverteidiger Argentinien in die WM. Lionel Messi war der Mann des Abends: Er ist der erste Spieler, der bei sechs verschiedenen Weltmeisterschaften zum Einsatz kam, und egalisierte mit seinen drei Treffern den 16-Tore-Rekord von Miroslav Klose. In seinem 200. Länderspiel für die Albiceleste traf er in der 17., 60. und 76. Minute. Anders als vor vier Jahren in Katar, wo Argentinien zum Auftakt gegen Saudi-Arabien verlor, begann das Turnier diesmal mit einem Sieg.

Haaland führt Norwegen zum Sieg

Erling Haaland schoss Norwegen mit einem Doppelpack zum ersten WM-Sieg seit 28 Jahren. Gegen den Irak gewannen die Skandinavier 4:1 (2:1). Vor 63.106 Zuschauern brachte Haaland (29., 43.) Norwegen zweimal in Führung, Aymen Hussein (39.) glich zwischenzeitlich aus. Nach der Pause traf Leo Östigard (76.), und Hussein unterlief in der Nachspielzeit ein Eigentor (90.+7). Norwegen gilt als Geheimfavorit, der Irak war erstmals seit 40 Jahren wieder bei einer WM dabei. In der Gruppe I hatte zuvor Frankreich mit 3:1 gegen Senegal gewonnen, dank zweier Treffer von Kylian Mbappé.

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Visum für Mutter von Kap Verdes WM-Held

Das US-Außenministerium will der Mutter von Kap Verdes Torwart Vozinha ein Visum ausstellen. Vozinha hatte nach dem 0:0 gegen Spanien emotional reagiert, weil seine Mutter aufgrund fehlender Kaution für das Visum nicht dabei sein konnte. Laut CNN besitzt sie derzeit keinen gültigen Reisepass, arbeitet aber an der Beschaffung. Kap Verde trifft am Sonntag auf Uruguay.

Iran-Profi Torabi darf weiterspielen

Offensivspieler Mehdi Torabi kann für den Iran an der WM teilnehmen. Nach Problemen mit seinem Visum wurde ihm ein zweites Visum ausgestellt, mit dem er problemlos in die USA einreisen kann. Der iranische Verband wurde von der FIFA unterstützt. Der Iran trifft noch auf Belgien und Ägypten.

Müller kritisiert nicht gegebenen Elfmeter

Der nicht gegebene Strafstoß für Kylian Mbappé beim 3:1 gegen Senegal sorgt weiter für Diskussionen. Thomas Müller, Experte bei MagentaTV, zeigte sich empört: „Das ist ein astreines Foul. Es ist skandalös, dass es keinen Elfmeter gibt.“ In der 58. Minute war Mbappé nach einer Grätsche von Sadio Mané im Strafraum gefallen, aber Schiedsrichter Alireza Faghani entschied nach VAR-Check auf kein Foul. TV-Bilder zeigten eine Berührung.

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