Mehr als zwei Stunden war das WM-Spiel zwischen Frankreich und Irak in Philadelphia unterbrochen. Starkregen und Donnerwolken machten eine Fortsetzung am 23. Juni 2026 unmöglich. Trotz des Wetter-Chaos blieb die Stimmung im Stadion des NFL-Teams Philadelphia Eagles ungetrübt.
Unwetterwarnung vor Anpfiff
Schon mehr als eine Stunde vor dem Anpfiff hatten die Wetterberichte vor Extremwetter gewarnt. Viele Fans kamen gut vorbereitet mit Regenjacken und Ponchos. Die Sicht war schlecht, Kylian Mbappé, der gegen Irak weiter in der Rekordliste der WM-Torschützen aufsteigen wollte, drohte zunächst ins Wasser zu fallen. Am Ende erzielte der Superstar von Real Madrid jedoch zwei Tore.
Nicht nur die Fußballer waren betroffen: Auch Fotografen und Fernsehleute mussten sich vor dem Sturm in Sicherheit bringen. In der Halbzeitpause wurde die Befürchtung einer Spielunterbrechung wahr – die Fans wurden aufgefordert, Unterschlupf zu suchen.
Leere Ränge und trotzige Fans
Mehr als zwei Stunden lang mussten die Anhänger ausharren, ehe es weitergehen konnte. Viele suchten Schutz im Innenraum des Stadions, andere blieben einfach auf den Tribünen sitzen – mit Plastikponchos und offenbar ausreichend Flüssigkeit. Die Stimmung blieb trotz der langen Unterbrechung ausgelassen.
Während der Wartepause wurde der Rasen völlig durchtränkt. Als der Regen nachließ, begannen Stadionarbeiter, das Wasser vom Spielfeld zu schieben, damit die Partie fortgesetzt werden konnte. Proteste gegen die Unterbrechung waren zwecklos: Bei solchen Bedingungen hätte kein Fußball gespielt werden können, so ein Stadionsprecher.



