WM-Tor treibt Preis für Bayern-Wunschspieler Saibari in die Höhe
WM-Tor treibt Preis für Bayern-Wunschspieler Saibari

Bayern unter Druck: Saibaris WM-Tor erschwert Verhandlungen

Mitten in den Transfergesprächen zwischen dem FC Bayern München und der PSV Eindhoven über Ismael Saibari sorgt ein Tor des Marokkaners bei der Weltmeisterschaft für neue Komplikationen. Der 25-jährige Offensivspieler traf mit einem sehenswerten Schuss zum überraschenden 1:0 für Marokko gegen Brasilien. Am Ende reichte es zu einem 1:1-Unentschieden gegen den haushohen Favoriten – eine faustdicke Überraschung. Für Saibari ein persönlicher Triumph, für die Bayern-Bosse jedoch ein denkbar ungünstiger Zeitpunkt.

Der FC Bayern hatte gehofft, den Transfer des Marokkaners vor der WM unter Dach und Fach zu bringen, um eine Preiserhöhung durch starke Turnierleistungen zu vermeiden. Ähnlich wie beim Poker um Nene Brown, wo man sich mit Eintracht Frankfurt auf eine Ablöse zwischen 55 und 60 Millionen Euro einigte, wollte man auch bei Saibari schnell Klarheit schaffen. Doch mit der PSV Eindhoven war man noch nicht handelseinig.

Einigung mit Spieler, aber nicht mit Klub

Laut Informationen aus Vereinskreisen haben die Bayern mit Saibari bereits eine vollständige Einigung über einen möglichen Vertrag erzielt – für den Fall eines Wechsels. Nun geht es jedoch um die Ablösesumme. Die PSV fordert 60 Millionen Euro, während der Rekordmeister nicht mehr als 50 Millionen zahlen möchte. Durch Saibaris starke Leistung bei der WM, insbesondere das Tor gegen Brasilien, hat sich die Verhandlungsposition des Niederländischen Meisters verbessert.

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Sportvorstand Max Eberl steht vor der Frage, ob er weiter pokern kann. Mit jedem weiteren Tor Saibaris wird es schwieriger, den Preis zu drücken. Der nächste Gegner Marokkos ist Schottland, und Saibari wird alles daran setzen, seine Torgefahr erneut unter Beweis zu stellen.

Ein Tor mit Folgen

Das Tor gegen Brasilien hat Saibari international ins Schaufenster gespielt. Sollte er auch in den kommenden Spielen treffen, könnten weitere Klubs auf ihn aufmerksam werden und die Ablöse weiter in die Höhe treiben. Für die Bayern wird es daher immer dringlicher, eine Einigung mit Eindhoven zu erzielen. Ob die Münchner bereit sind, die geforderten 60 Millionen zu zahlen, bleibt abzuwarten.

Die Entwicklungen bei der WM werden die Transferstrategie des FC Bayern maßgeblich beeinflussen. Eine schnelle Entscheidung ist notwendig, um nicht noch teurer einzukaufen.

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