Nächstes WM-Trainer-Aus: Roberto Martinez verlässt Portugal 2026
WM-Trainer-Aus: Martinez verlässt Portugal 2026

Weg nach dem Turnier: Nächstes WM-Trainer-Aus beschlossen

Roberto Martinez (52) ist seit 2023 Nationaltrainer Portugals. Sein Mega-Star: Cristiano Ronaldo (41). Nun kommt die überraschende Nachricht: „Talksport“ und der britische Journalist Ben Jacobs (rund 767.000 Follower auf X) berichten, dass Martinez nach der Fußball-WM 2026 nicht weitermachen wird. Sein Vertrag, der bis zum Ende der WM-Endrunde läuft, wird nicht mehr verlängert.

Kurz vor dem ersten WM-Spiel der Portugiesen gegen Außenseiter DR Kongo (17. Juni, 19 Uhr/Live im ZDF und auf MagentaTV) der Trainer-Knall. Der Spanier hatte im Januar 2023 nach der letzten WM-Endrunde 2022 in Katar Portugal übernommen. Zuvor war er Nationaltrainer Belgiens (2016 bis 2022). Zuletzt hatte Tunesien schon seinen Trainer Sabri Lamouchi (54) nach dem bitteren 1:5 zum WM-Auftakt gegen Schweden entlassen – im Gegensatz zu Martinez muss er sogar mit sofortiger Wirkung gehen. Sein Nachfolger soll der Franzose Hervé Renard (57) werden.

Den Berichten zufolge könnte sich Martinez nach dem Ende seiner Trainerzeit bei Portugal eine Rückkehr in die Premier League vorstellen. Dort hatte seine Karriere als Coach angefangen – erst bei Swansea City, danach bei Wigan Athletic (FA-Cup-Sieger 2013) und beim FC Everton. Danach folgte der Sprung auf die Nationalebene, wo Martinez über sechs Jahre Trainer der belgischen Nationalmannschaft war.

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Portugal will ersten WM-Titel

Mit Portugal startet er nun mit hohen Ambitionen ins Turnier in Nordamerika. Hier soll es endlich mit dem ersten portugiesischen Weltmeistertitel klappen. Nach dem Auftaktspiel gegen die Demokratische Republik Kongo warten noch die Vorrundenduelle mit Usbekistan (23.6., 19 Uhr) und Kolumbien (28.6., 1.30 Uhr). Gerade das letzte Duell könnte entscheidend für den Gruppensieg werden.

Doch damit soll es nicht zu Ende gehen, fünf weitere Spiele sollen in der K.o.-Phase folgen. Dann hätte Martinez Portugal in insgesamt 48 Spielen trainiert. Zum Start der WM hat er dabei eine starke Bilanz von 30 Siegen, vier Remis und sechs Niederlagen.

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