Spaniens Superstar Lamine Yamal (18) hat beim WM-Viertelfinale gegen Belgien ein besonderes Stirnband getragen. Auf dem schwarzen Band stand in weißen Buchstaben: „EGO YAMAL“. Damit sendet der Offensivspieler eine klare Botschaft an seine Kritiker.
Reaktion auf Kritik in sozialen Netzwerken
Bereits im Sechzehntelfinale gegen Österreich (3:0) hatte Yamal mit diesem Accessoire für Aufsehen gesorgt. Laut dem spanischen Radiosender „COPE“ ist der Schriftzug eine direkte Reaktion auf Kritik, die der 18-Jährige in sozialen Netzwerken erhält. Dort gaben ihm einige Nutzer den Spitznamen „Ego Yamal“ – wegen seiner vermeintlichen Überheblichkeit auf dem Platz. Mit dem Stirnband macht der Ausnahmespieler deutlich: Diese Kritik berührt ihn nicht.
Weitere Stirnbänder mit Bedeutung
Yamal hat mehrere Stirnbänder mit persönlicher Bedeutung. Beim Achtelfinale gegen Portugal (1:0) trug er eines mit der Aufschrift „Rocafonda“. Dies ist der Name seines Heimatviertels in der katalanischen Stadt Mataró, etwa 30 Kilometer nordöstlich von Barcelona. Der Europameister von 2024 zeigt damit immer wieder, woher er kommt.
In einem Interview mit dem US-amerikanischen Nachrichtenmagazin „60 Minutes“ äußerte sich Yamal lobend über Rocafonda: „Wie viele benachteiligte Viertel ist Rocafonda vergessen. Wir kämpfen so hart, wie wir können, um gut zu leben, und wir genießen es gemeinsam. Wir wissen, woher wir kommen, und wir sind stolz darauf.“ Er fügte hinzu: „Es war ein Viertel, in dem niemand wusste, was aus seinem Leben einmal werden würde. Die Wahrheit ist: Niemand wusste, ob er Fußballer, Architekt oder Maler werden oder überhaupt einen Job finden würde.“
WM-Viertelfinale gegen Belgien
Das Spiel gegen Belgien fand am 10. Juli 2026 um 21 Uhr statt und wurde im ZDF, bei Magenta TV sowie im Live-Ticker übertragen. Für Spanien geht es um den Einzug ins WM-Halbfinale. Yamal, der bereits als Europameister 2024 glänzte, ist einer der Schlüsselspieler im Team.



