Der deutsche Schiedsrichter Felix Zwayer hat sich von den Krämpfen erholt, die er während seines WM-Debüts zwischen den USA und Australien erlitten hatte. Nach Angaben von Schiedsrichterboss Knut Kircher ist der 45-Jährige wohlauf und kann weiterhin im Turnier eingesetzt werden.
Untersuchung ergibt Muskelkontraktion
„Felix ist untersucht und wohlauf, es lag eine Muskelkontraktion infolge einer unnormalen Bewegung vor“, erklärte Kircher auf dpa-Anfrage. „Es geht ihm gut, und er kann weiter im Turnier bleiben, was uns und ihn sehr freut.“ Der Zwischenfall ereignete sich in der Nachspielzeit der Partie im Stadion von Seattle, als Zwayer plötzlich zu Boden ging und sich von Spielern helfen ließ, Krämpfe aus der linken Wade zu massieren.
Respektvoller Applaus der Fans
Nachdem Zwayer wieder aufstehen und die Partie regulär beenden konnte, applaudierten die 66.925 Zuschauer respektvoll. Der Berliner verließ die Arena später ohne Kommentar und gab zunächst kein Update zu seinem Gesundheitszustand. Die schnelle Genesung und die positive Prognose von Kircher lassen jedoch darauf schließen, dass Zwayer für weitere WM-Spiele zur Verfügung steht.



