Golfprofi Matti Schmid scheitert bei US Open am Cut
Matti Schmid bei US Open am Cut gescheitert

Der deutsche Golfprofi Matti Schmid ist bei den US Open bereits nach der zweiten Runde ausgeschieden. Der 28-Jährige aus Regensburg spielte auf dem anspruchsvollen Platz im Shinnecock Hills Golf Club auf Long Island erneut eine 77er-Runde, genau wie am ersten Tag. Damit benötigte er insgesamt 154 Schläge, sieben mehr als der Platzstandard (Par). Der sogenannte Cut, also die Qualifikation für die beiden finalen Runden am Samstag und Sonntag, war für Schmid damit außer Reichweite. Um ihn zu schaffen, hätte er zehn Schläge weniger benötigt.

Enttäuschung nach starkem Saisonverlauf

Für den Regensburger ist das vorzeitige Aus eine herbe Enttäuschung. Schmid hatte in dieser Saison bislang starke Leistungen gezeigt. Bei der PGA Championship Mitte Mai in Philadelphia verpasste er seinen ersten Major-Titel nur denkbar knapp und landete am Ende auf dem vierten Platz. Die US Open zählen zu den prestigeträchtigsten Turnieren der Golfwelt. Die Führung im Turnier hat der US-Amerikaner Wyndham Clark inne. Er legte nach einer glänzenden 64er-Auftaktrunde eine 69er-Runde nach und liegt mit insgesamt 133 Schlägen vier Schläge vor seinen Verfolgern.

Schwerer Dünenkurs gefordert

Der Platz im Shinnecock Hills Golf Club, rund 150 Kilometer östlich von New York gelegen, gilt als einer der schwierigsten in den USA. Die Dünenlandschaft und die wechselnden Windverhältnisse machen das Spiel für die Profis besonders anspruchsvoll. Für Schmid war die Herausforderung in diesem Jahr zu groß. Er wird nun die nächsten Turniere im Blick haben, um sich für weitere Major-Teilnahmen zu qualifizieren.

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