Champions League: BVB-Handballerinnen nach Niederlage gegen Metz in akuter Play-off-Gefahr
Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben im Kampf um den Einzug in die Play-offs der Champions League einen schweren Rückschlag erlitten. Im Duell mit dem französischen Spitzenteam Metz Handball unterlagen die Dortmunderinnen am 15. Februar 2026 mit 24:33 (12:15). Diese zweite Niederlage in Folge bedeutet, dass der BVB nun akut um die Qualifikation für die nächste Runde bangen muss.
Spielverlauf und entscheidende Momente
Das Spiel gegen den Zweiten der Gruppe entwickelte sich von Beginn an schwierig für die deutschen Vertreterinnen. Trotz sechs Toren der Niederländerin Kelly Vollebregt konnte der BVB nie wirklich in die Partie finden. Die Defensive um deutsche Nationaltorhüterin Sarah Wachter hatte große Mühe, die Angriffe der Französinnen zu kontrollieren. Die Führung von Metz zur Halbzeit mit 15:12 war bereits ein deutliches Warnsignal.
Brisante Tabellenkonstellation vor dem Finale
Vor dem letzten Spieltag der Vorrunde befindet sich Dortmund in einer äußerst prekären Situation:
- Der BVB liegt auf dem sechsten und letzten Platz, der noch zur Teilnahme an den Play-offs berechtigt
- Der Vorsprung auf den Verfolger Storhamar beträgt lediglich zwei Zähler
- Die Norwegerinnen haben den direkten Vergleich aufgrund der besseren Tordifferenz gewonnen
Diese Konstellation bedeutet, dass Dortmund am kommenden Sonntag in Ungarn gegen den Spitzenreiter Györi ETO KC antreten muss, während Storhamar gegen den Vierten Bistrita spielt. Sollten beide Teams gewinnen, würde der BVB aufgrund des schlechteren direkten Vergleichs ausscheiden.
Die entscheidende Ausgangslage
Die Mathematik ist eindeutig: Gewinnt Storhamar ihr Spiel und Dortmund verliert gegen Györi, wäre das Champions-League-Aus für die BVB-Handballerinnen besiegelt. Selbst ein Unentschieden könnte unter bestimmten Umständen nicht ausreichen, um die Play-offs zu erreichen. Die Mannschaft steht somit unter enormem Druck, im letzten Vorrundenspiel eine überraschende Leistung abzurufen.
Die kommenden Tage werden zeigen, ob die Dortmunder Handballerinnen die Nerven behalten und sich gegen den favorisierten ungarischen Meister durchsetzen können. Die Play-off-Träume hängen an einem seidenen Faden, nachdem die Hoffnungen durch die Niederlage gegen Metz einen deutlichen Dämpfer erhalten haben.



