Champions League: BVB-Handballerinnen erleiden Niederlage im Playoff-Hinspiel
Die Handballerinnen von Borussia Dortmund haben im Playoff-Hinspiel der Champions League eine Niederlage hinnehmen müssen. Die frisch gebackenen DHB-Pokalsiegerinnen unterlagen dem ungarischen Spitzenklub Ferencvaros Budapest mit 25:31 (10:13). Damit verpassten die Dortmunderinnen eine gute Ausgangsposition für die entscheidende Zwischenrunde der Königsklasse.
Spielverlauf und wichtige Akteure
Das Spiel entwickelte sich von Beginn an zugunsten der ungarischen Gäste, die mit einer starken Defensivleistung und effizienten Angriffen die Führung übernahmen. Für Borussia Dortmund zeigten Nationalspielerinnen wie Alina Grijseels, Lisa Antl und Sarah Wachter kämpferische Leistungen, konnten aber die Überlegenheit von Ferencvaros nicht brechen. Besonders bemerkenswert ist, dass zum ungarischen Team auch die DHB-Rückraumspielerin Emily Vogel gehört, die mit ihrer Erfahrung maßgeblich zum Erfolg beitrug.
Hintergrund und aktuelle Situation
Der BVB hatte die Gruppenphase der Champions League auf Platz sechs abgeschlossen und damit das von Trainer Henk Groener gesetzte Ziel der Playoff-Qualifikation erreicht. Ferencvaros Budapest beendete die Gruppenphase in Gruppe B auf Rang drei. Nur eine Woche vor dieser Niederlage hatten die Dortmunderinnen ihre 30-jährige Durststrecke beendet und sich den zweiten Triumph im DHB-Pokal nach 1997 gesichert. In der Bundesliga führen die BVB-Frauen aktuell die Tabelle an, was die Enttäuschung über die europäische Niederlage noch verstärkt.
Ausblick auf das Rückspiel
Das alles entscheidende Rückspiel findet am 28. März statt. Für die Dortmunder Handballerinnen geht es dabei um den Einzug ins Viertelfinale der Champions League. Trotz der sechs Tore Rückstand aus dem Hinspiel bleiben die BVB-Frauen zuversichtlich, im heimischen Revier die Wende schaffen zu können. Die Mannschaft um Alina Grijseels wird alles daran setzen, die gute Bundesliga-Form auch auf die europäische Bühne zu übertragen und den ungarischen Gegner unter Druck zu setzen.



