Kantersieg gegen Slowenien: DHB-Frauen qualifizieren sich souverän für Handball-EM
DHB-Frauen sichern mit Kantersieg EM-Ticket

Deutsche Handballerinnen feiern souveränen EM-Qualifikationssieg

Die deutschen Handballerinnen haben mit einem beeindruckenden Kantersieg gegen Slowenien ihre Qualifikation für die Europameisterschaft im kommenden Winter vorzeitig perfekt gemacht. Vor 3791 begeisterten Fans in der ausverkauften Halle in Heidelberg setzte sich das Team von Bundestrainer Markus Gaugisch mit einem klaren 33:18 (18:8) durch und präsentierte sich in Bestform.

Vizeweltmeisterinnen zeigen komplette Dominanz

Die Vizeweltmeisterinnen ließen von Beginn an keinen Zweifel an ihrer Überlegenheit aufkommen. Angeführt von den Toptorschützinnen Antje Döll und Nina Engel, die jeweils fünf Treffer erzielten, kontrollierte die deutsche Mannschaft das Spiel auf allen Positionen. Bereits nach sieben Minuten führte Deutschland durch einen Gegenstoß von Alexia Hauf mit 5:1, nach nicht einmal 13 Minuten war der Vorsprung auf sechs Tore angewachsen.

„Das war eine rundum überzeugende Vorstellung unserer Mannschaft“, zeigte sich Bundestrainer Markus Gaugisch nach dem Spiel zufrieden. Besonders erfreulich war der Auftritt im 150. Länderspiel von Leistungsträgerin Emily Vogel, die wie das gesamte Team eine konzentrierte und griffige Abwehrarbeit leistete.

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Perfekte Qualifikationsbilanz und Ausblick auf EM-Highlight

Mit diesem Sieg verbesserten die DHB-Frauen ihre Bilanz in der Qualifikation auf eine makellose Serie von vier Siegen aus vier Spielen bei 8:0 Punkten. Damit ist einer der ersten beiden Plätze in der Vierergruppe bereits sichergestellt. Die noch ausstehenden Duelle mit Belgien und Nordmazedonien dienen nun vor allem der weiteren Vorbereitung auf das Jahreshighlight.

Vom 3. bis 20. Dezember 2026 wird das deutsche Team in Polen, Rumänien, Tschechien, der Slowakei und der Türkei um den Europameistertitel kämpfen. Die Auslosung der Gruppen erfolgt am 16. April in Kattowitz. Insgesamt trafen im Spiel gegen Slowenien 13 verschiedene deutsche Spielerinnen, was die breite Qualität und Rotationstiefe des Kaders unterstreicht.

Kontrast zum holprigen Hinspiel

Besonders bemerkenswert war die deutliche Steigerung gegenüber dem ersten Aufeinandertreffen mit Slowenien vier Tage zuvor in Celje. Damals hatte das Team nach einem Stotterstart noch mit 30:23 gewonnen, aber Bundestrainer Gaugisch war mit der Leistung unzufrieden gewesen: „Das Spiel lief jetzt nicht so, dass wir an Dingen weiterarbeiten konnten, die wir uns vorgenommen haben“, hatte er kritisiert.

In Heidelberg zeigte die Mannschaft dagegen von Beginn an eine zielstrebige Angriffsarbeit und eine hochkonzentrierte Abwehr. Die Sloweninnen hingegen vergaben ihre Chancen und verloren viele Bälle leichtfertig. Als Marie Steffen in der ersten Halbzeit zum 12:3 traf, war die Partie praktisch entschieden. Auch im zweiten Durchgang behielten die deutschen Handballerinnen ihre Intensität bei und ließen den Gegner nie ernsthaft zurückkommen.

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