Handball-Bundesliga: DHfK Leipzig bleibt nach Pleite in Hannover Letzter
DHfK Leipzig bleibt nach Pleite in Hannover Letzter

Die Handballer des SC DHfK Leipzig stecken im Abstiegskampf der Handball-Bundesliga weiterhin tief im Tabellenkeller fest. Das Team von Trainer Frank Carstens verlor am Donnerstagabend auswärts gegen die TSV Hannover-Burgdorf mit 33:36 (15:15) und bleibt mit 13:49 Punkten auf dem letzten Platz. Vor 9.226 Zuschauern in der ausverkauften Arena war Matej Klima mit neun Treffern der erfolgreichste Werfer der Leipziger. Die Mannschaft hat nur noch drei Spiele, um den Klassenerhalt zu schaffen. „Wir glauben fest daran, dass wir das noch schaffen können“, sagte Torwart Tomas Mrkva nach der Partie bei Dyn.

Starker Start reicht nicht

Die Leipziger begannen die Partie selbstbewusst und entwickelten vor allem über Rückraumspieler Matej Klima viel Durchschlagskraft. Nach sechs Minuten führten sie mit 5:2, konnten dieses hohe Niveau jedoch nicht über die gesamte erste Halbzeit halten. Mitte der ersten Halbzeit glich Hannover erstmals zum 9:9 aus. Die Einwechslung von Torhüter Domenico Ebner für den glücklosen Tomas Mrkva gab den Gästen kurzzeitig einen Schub. Wieder zogen die Leipziger auf drei Tore davon (15:12), doch erneut verspielten sie die Führung, weil ihnen in den folgenden sieben Minuten kein weiterer Treffer gelang.

Zweite Halbzeit entscheidet die Partie

Nach dem Wechsel schraubten die Gastgeber das Tempo deutlich nach oben und setzten sich auf 22:18 (37. Minute) ab. Die Leipziger bewiesen zwar Kampfgeist und verkürzten bis Mitte der zweiten Halbzeit auf 24:25, doch spielerisch leisteten sie sich immer wieder Durststrecken. Zudem bekamen sie defensiv vor allem gegen TSV-Kreisläufer Justus Fischer keinerlei Zugriff. So siegten die Hannoveraner am Ende sogar ungefährdet. Die Niederlage bedeutet, dass der SC DHfK Leipzig weiterhin das Schlusslicht der Tabelle bildet und der Druck im Kampf um den Klassenerhalt enorm steigt.

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