Dessau-Roßlauer HV unterliegt in Nettelstedt mit 24:27 - Niederlage nach zwei Siegen
DRHV verliert in Nettelstedt mit 24:27

Dessau-Roßlauer HV chancenlos in Nettelstedt: 24:27-Niederlage stoppt Siegesserie

Nach zwei aufeinanderfolgenden Siegen musste der Dessau-Roßlauer HV am Freitagabend, dem 27. März 2026, eine bittere Niederlage einstecken. In der Handball-2.Liga unterlag das Team von Trainer Vanja Radic beim TuS Nettelstedt-Lübbecke mit 24:27. Die Partie offenbarte deutliche Schwächen, insbesondere in der Offensive, die den Ausschlag für die Niederlage gaben.

Früher Rückstand und offensive Probleme

Bereits in der ersten Halbzeit geriet der Dessau-Roßlauer HV in Rückstand. Nach einem 6:8 in der 17. Minute verschlechterte sich die Situation auf 6:11 in der 21. Minute, von dem sich die Mannschaft nicht mehr erholen konnte. Die offensive Schwäche war offensichtlich: Immer wieder scheiterten die Würfe am herausragenden Schlussmann Fredrik Genz und der starken Abwehr der Gastgeber. Beim Seitenwechsel stand es 8:12.

Marcel Nowak, Rückraumspieler des DRHV, analysierte die erste Halbzeit kritisch: „Wir spielen die Situation gut raus, vergeben aber bestimmt acht, neun, zehn freie Würfe.“ Überrascht zeigte er sich von der 5-1-Abwehr der Nettelstedt-Lübbecker, die im Vorbereitungsvideo nicht zu sehen war.

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Vergebliche Aufholjagd und fehleranfälliges Spiel

Nach der Pause gelang keine nachhaltige Aufholjagd. Zwar kam der DRHV nach einem 10:17 in der 40. Minute mit einem 20:24 in der 55. Minute wieder in Schlagdistanz, nachdem der Gegner drei Zeitstrafen kassiert hatte. Doch sowohl offensiv als auch defensiv blieb das Team zu fehleranfällig. Nettelstedt-Lübbecke spielte die Partie clever zu Ende und sicherte sich eine verdiente Niederlage.

Personelle Engpässe und individuelle Leistungen

Der Dessau-Roßlauer HV kämpfte mit erheblichen personellen Problemen. Die Ausfälle von Julius Drachau, Yannick Danneberg, Luka Baumgart und Niklas Döbbel führten zu einer dünnen Besetzung im Rückraum. Kreisläufer Tim Hertzfeld, überraschend im Kader, blieb weitgehend wirkungslos.

Bester Werfer des DRHV war Yannick-Marcos Pust mit fünf Toren, gefolgt von Jakub Powarczynski, Marcel Nowak und Mika Schüler mit jeweils vier Treffern. Torwart Janik Patzwaldt zeigte mit 15 Paraden eine starke Leistung und übertraf sogar Fredrik Genz, doch dies reichte nicht, um die Niederlage abzuwenden.

Diese Niederlage unterbricht die positive Serie des Dessau-Roßlauer HV und wirft Fragen zur Konsistenz des Teams auf, insbesondere angesichts der offensiven Schwächen und personellen Engpässe.

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