DRHV zahlt bitteres Lehrgeld: Zwei Tore Vorsprung in Potsdam verspielt
Am 19. Spieltag der 2. Handball-Bundesliga endete das spannende Ostderby zwischen dem 1. VfL Potsdam und dem Dessau-Roßlauer HV mit einem 33:33 (15:15)-Unentschieden. Die Gäste aus Dessau konnten einen verdienten Sieg nicht über die Zeit retten und mussten sich mit nur einem Punkt begnügen.
Nervenaufreibende Schlusssekunden in der MBS-Arena
In der mit 2.250 Zuschauern ausverkauften Potsdamer MBS-Arena herrschte am Freitagabend eine angespannte Atmosphäre. Der Dessau-Roßlauer HV führte zwischenzeitlich mit vier Toren Vorsprung (31:27 in der 55. Minute) und schien auf dem Weg zu einem wichtigen Auswärtssieg. Doch in den letzten Sekunden der Partie gelang dem VfL Potsdam der dramatische Ausgleich zum Endstand von 33:33.
Die Spieler des DRHV und ihre zahlreich mitgereisten Fans zeigten am Ende des Spiels enttäuschte Gesichter. Valentin Neagu und Julius Drachau vom DRHV lieferten sich ein intensives Duell mit Dustin Kraus vom VfL Potsdam, doch die Hausherren bewiesen in den entscheidenden Momenten die nötige Nervenstärke.
Lehrgeld für den Dessau-Roßlauer HV
Dieses Unentschieden fühlt sich für den Dessau-Roßlauer HV wie eine Niederlage an. Nach einer starken Leistung und einer komfortablen Führung verspielte das Team den Sieg in der Schlussminute. Solche Erfahrungen sind in der 2. Handball-Bundesliga oft wertvolle Lektionen für die weitere Saison.
Der VfL Potsdam hingegen kann mit dem späten Ausgleich zufrieden sein. Die Mannschaft kämpfte bis zum letzten Pfiff und wurde für ihre Beharrlichkeit belohnt. Das Ostderby bewies einmal mehr, dass in der 2. Liga jede Sekunde zählt und keine Führung sicher ist.
Beide Teams müssen nun aus dieser Partie lernen und sich auf die kommenden Herausforderungen in der 2. Handball-Bundesliga vorbereiten. Für den DRHV bedeutet dies, künftig Vorsprünge besser zu managen, während Potsdam den Kampfgeist in die nächsten Spiele mitnehmen kann.



